1. Woche – Invocabit

Damit keine Verwirrung aufkommt, Invocabit, der 1. Sonntag der Fastenzeit, war natürlich am 5. März. Da ich meine Wochen-Blogs ja immer erst erleben und aufschreiben muss, bezieht sich die jeweils gewählte Überschriften immer auf den Sonntag davor, nicht auf den aktuellen; wobei ich selber hoffe, dass ich da mit meinem System den Durchblick behalte …. was letztendlich aber auch auch irgendwie egal ist, finde ich, der Gedanke zählt, usw. ….

Okay, hier also mein Plan für die nächsten 6 Wochen: „cleanes“ Low Carb, mit 30 – 50 g KHs pro Tag, unter 2000 kcal pro Tag.

„Clean“ soll heißen, so wenig wie möglich stark verarbeitete Lebensmittel und Zutaten und Süßsstoffe (egal wie low carb sie auch sein mögen), während dann das Einschränken der KHs auf unter 50 g pro Tag eigentlich automatisch schon den Rest erledigt. Wenn ich es dann noch schaffe ein wachsames Auge auf meinen Genussmittelkonsum, bei mir Kaffee, zu halten wäre das schon ziemlich klasse. Dann noch alles zu tracken, schon eine echte Herausforderung; insbesondere bei meiner aktuell doch sehr mangelnden Motivation was das, zwar sehr hilfreiche, aber eben doch auch sehr mühsame Kalorien tracken angeht. Mh, oder sollte ich es mal mit „festen“ Mengen, zb. eine Handvoll, usw. probieren?

Wegen der Darmgeschichte, die letzte Zeit, habe ich heute mit ProSymbioflor, als 1. Stufe einer Darmaufbaukur, angefangen. Und werde nun sehr umsichtig mit allen Lebensmitteln sein, die ich im Verdacht habe, besonders in solchen geschwächten Darm-Situation, wie im Augenblick, nicht gut für mich zu sein. Das ist ein bisschen eine tricky Angelegenheit, da ich ja grundsätzlich heute wieder viel mehr (an Lebensmittelauswahl) vertrage als früher. Schauen wir einfach mal, vieles erledigt sich ja schon von wegen „clean“ und die unter 50 g KHs pro Tag von selber.

Montag, 6. März 2017 / 85,6 kg / Training

Na ja, heute das war mal wieder für die Tonne; vor allem die Sache mit dem weniger Süßstoff ist doch entschieden Ausbaufähig. Aber boah auch, heute hatte ich vielleicht einen Jieper auf alles Süße und habe mich mehrmals mit dem Löffel im Protein-White-Choco-Glas erwischt, dass ich dummerweise ja gerade wieder mit der Ketobox reinbekommen haben. Zum Glück ist es nun fast leer.

Uhi, und dann die Blähungen vom Pro Symbioflor! Ich hätte doch lieber auch mal einen Blick auf die Nebenwirkungen werfen sollen. Aber auch wenn’s es unangenehm war (und vermutlich auch morgen wieder wird, ich glaube nicht, dass das so schnell aufhört), so hatte ich doch keine Bauch-, Magen- oder Darm-Schmerzen vom dem Gerumpel, mir ging’s gut.

Das Training war super anstrengend; und das obwohl ich mich sehr zurück genommen habe. Diese erneute scheiß‘ Erkältung hat mich vollkommen raus gebracht und nun muss ich wieder um meine Leitung kämpfen. Aber gut, würde das Leben keine Herausforderungen bieten, wäre es ja langweilig.

Heute gab’s: Italienische Gemüsepfanne und Überbackener Feta; für die Fleischesser: Cevapcici.

Dienstag, 7. März 2017

Heute habe ich mich – ein wirklich spektakulärer Tagesplan – in den Haushalt geworfen. Einkaufen, Putzen und Vorbereiten. Denn so was wie gestern passiert mir nicht noch mal. Deswegen habe ich mir heute eine Auswahl an „konformen“ Snacks vorbereitet: Gemüsesticks, dazu Nussmus, Quark und Guacamole, bzw. Avocados, zum Dippen, hartgekochte Eier, Käsewürfel, etwas Hartwurst (wenn ich denn mag) und ein paar Nüsse.

Ich habe mir auch ein paar ganz einfache Butter- und Zitronenkekse, nach Rezepten von Danielle Walker (Paleo Küche für Genießer, auf dem Bild links) und Daniela Pfeifer (Keto Basics, auf dem Bild rechts), gebacken.

Paleo-Küche für Genießer: 160 einfache Rezepte ohne Gluten, Getreide und MilchprodukteKeto Basics: Glutenfrei. Sojafrei. Simple!

Die sind nicht (bzw. kaum) gesüßt und stellen so eigentlich mehr eine Art (weiche) Cracker dar. Auch eine Portion fruchtiger Energieballs (Rezept: Süße Naschereien), habe ich mir gemacht; wobei ich hier die Carbs etwas zu Gunsten von Fett zu optimieren versucht habe.

Ich denke noch darüber nach, ob ich mir die Sachen nicht am besten kaloriengerecht für den Tag ein-Tubberware. Aber vielleicht sollte ich anfangs nicht so streng mit mir sein (es scheint mir doch, vor allem vom Kopf her im Moment sehr schwer zu fallen), aber für später hinaus, ist das auf jeden Fall sinnvoll, denke ich.

Für meine Hauptmahlzeiten-Planung habe ich mich für diese Wochen mich in Doris Muliars „Die Low Carb-Diät für den Thermomix“ bedient

Die Low-Carb-Diät für den Thermomix®: Über 100 Rezepte bis 500 Kalorien

und mir Speisen rausgesucht, die ich auch gleichzeitig als Snacks nutzen kann, insofern etwas übrigbleibt. Denn nicht nur ich scheine im Moment so richtig zu futtern, sondern auch meine beiden Herren. Aber ich denke einfach mal, dass ihrem Eifer bei „Topinambur-Reibekuchen“, „Halloumi-Rösties“ oder „Zucchini-Kasserolle“ doch gewisse Grenzen gesetzt sind.

Heute gab’s: Topinamur-Reibekuchen, Ofengerösteter Brokkoli und Kräuter-Schmand; Bratwurst für die Fleischesser.

Mittwoch, 8. März 2017 / Training

Training lief gut und das mit dem Pro Symbio Flor läuft nun auch geregelt, also ohne die furchtbaren Blähungen vom ersten Tag der Einnahme. Ansonsten läuft’s aber nicht wirklich so, wie ich mir das gedacht habe. Kalorienzählen ist nicht, ich komme damit einfach nicht in die Pötte und was „Süßes“, in Form von Quark, habe ich heute auch gebraucht. Kaffeekonsum ist ganz okay und im Moment wieder auf ein „normales“ Maß zurück; womit ich erst einmal zufrieden sein will.

Heuts gab’s: Spiegelei, Speck und Reste Topinamur-Reibekuchen, mit etwas Käse überbacken.

Donnerstag, 9. März 2017

Heute war ein Kaffeeklatsch mit meiner Freundin angesetzt, der sich eigentlich über den ganzen Tag zog. Wir sehen uns nicht so oft live, weil wir doch ein Stück weit auseinander wohnen, da kommt dann immer alles wirklich wichtige auf den Tisch. Diesmal haben wir uns, neben den üblichen Themen, auch genauer mit Aminosäuren beschäftigt. Wir wollen nämlich ausprobieren, inwieweit ein Cocktail aus den selbigen, uns bei der Abnahme, Appetitkontrolle usw. unterstützen könnte. Als Vorbild soll uns das Aminosäuren-Medikament, was aktuell in der Sana Klinik Offenbach, stark Übergewichtigen vor OP gegeben wird, um den Gewichtsverlust zu unterstützen, dienen. Für unseren Versuch werden wir aber natürlich mit einer sehr viel geringeren Dosis arbeiten. Auch schon, weil die „Zutaten“ teilweise gar nicht als isolierte Stoffe angeboten werden oder als Beispiel, so ein BCAA-Verbund (mit der üblich gebräuchlichen 2:1:1 Verteilung) viel kostengünstiger ist, als Leucin, Isoleucin und Valin einzeln zu kaufen, usw. Naja, warten wir es mal ab, was das wird.

Und dann hatte ich mal wieder eine Erkenntnis zu verdauen, die mir nicht wirklich geschmeckt hat. Gestern habe ich spontan eine mittel-riesige Bestellung von Kleidern und Hosen abgesetzt, ganz brav gemäß den Größentabellen bestellt – und befürchte nun – mal wieder – alles zurück schicken zu müssen, weil es zu groß sein könnte. Gestern bin ich nämlich, weil ich auf der Suche nach einer Hose war, die mir nicht rutscht und die sich nicht unschön ausbeult, weil sie zu groß ist, in eine Hose gestiegen, dir mir meine Mama vor ein paar Wochen überlassen hat und die mir damals gerade mal so eben gepasst hat. Nun heute sitzt sie wie angegossen. Und sie ist Größe 42, nicht 44, in denen ich alles bestellt habe. Ich lerne es wohl nie, oder? Und ich wiederhole mich: Naja, warten wir es mal ab, was das wird.

Heute gab’s: Hähnchenschlegel und Salat

Freitag, 10. März 2017 / Training

Heute habe ich mir Termine bei der Endokrinologin zur halbjährlichen Blutkontrolle und bei der Sana Klinik zum 3jährigen Follow up geholt – für Mitte Juni! Ich weiß schon, dass ich mit dem Termine holen für solche Gelegenheiten wirklich rechtzeitig sein muss, aber dass es so lange Vorlaufzeit braucht, insbesondere um Termine mit Wunschuhrzeit und Datum zu bekommen – puh! Na ja, und Wunsch-Uhrzeit war in der Sana Klinik trotzdem nicht, aber okay, annähernd, sodass es schon irgendwie gehen wird.

Heute gab’s: Spinat-Quiche

Samstag, 11. März 2017

Der Tag heute stand für alles Gegenteilige, vom dem was ich mir für diese Woche(n) vorgenommen hatte: Ich habe nicht nur einen (eindeutig sehr Monin-süßen, der höchst köstlichen) „Latte Macchiato White Hazel“ in der Stadt genossen, sondern am Abend auch noch Risotto, also die Sorte aus „richtigem“ Reis, sowie den etwas carb-haltigeren Rest vom Joghurt-Nachtisch, den ich für meinen Sohn zubereitet hatte, und den er nicht mehr wollte. Für mich war das also ein „High Carb“-Day, wie ich ihn schon lange nicht mehr hatte. Ach menno.

Immerhin habe ich in der Stadt zwei tolle Teile gefunden, ein Blazer und ein weißes Shirt, in 42!. Ich habe NATÜRLICH erst mal nach der 46 gegriffen und es hat eine (recht sympathische, auf wirklich Hilfreiches hinweisende) Verkäuferin UND meinen Mann (mit sehr nachdrücklichen Worten) gebraucht um mich zu überzeugen, es erst mal mit der kleineren Größe zu versuchen.

Aber gut, zumindest das habe ich heute mit Vernunft geregelt, ebenso wie der Umgang mit meiner letzten Kleider-Bestellung. Was die betrifft, so habe ich bis auf ein dunkel, geblümtes, sehr ungewohnt kurzes, schön schlicht geschnittenes Shirt-Kleid, die ganze Kiste meiner Bestellung wieder eingepackt. Zum Teil lag es natürlich auch an den Größen; die waren immer gerade so auf der Kippe zum „etwas zu groß und sitzt deswegen einfach nicht so richtig“. Zum anderen aber auch, weil ich mir vorgenommen habe, dieses spontane „Einzelstück, gefällt mir, will ich haben“-kaufen einzustellen, nur noch wirklich das auszuwählen, in dem ich mich rund um wohl fühle (was eine Herausforderung ist, da ich, immer noch von der alleinigen Tatsache geblendet werden ÜBERHAUPT in irgendwas reinzupassen; wie bereits erwähnt, mit Größe 64 ein Stück zu ergattern, war stets ein Grund zur Freude und zum sofort Zuschlagen) und was sinnvoll erscheint (um meinem Kleiderschrank ein bisschen „Stil“ zu verpassen).