[Anke testet…] l-carb shop.de

l carb shop aug 2015

So langsam aber sicher zeichnen sich bestimmt Vorlieben und bestimmte Lebensmittel raus, die sich nicht nur bewährt haben, sondern bevorzugter und beliebter Teil unserer Ernährung geworden sind. Genauso wie sich bestimmt Shops immer mehr als Lieblings-Lieferanten herausstellen. Für das Thema Nussmehle und Backzusätze hat sich für mich im Moment der l-carb Shop etabliert.

Nachdem ich bisher lediglich die Bestellungen meiner Freundin genutzt hatte, um mir das ein oder andere mitzubestellen, war es nun an der Zeit meine Vorräte aufzustocken und es lohnte sich für mich eine eigne umfassende Bestellung zu tätigen.

Zunächst einmal möchte ich die hervorragende Verpackung der Eimer loben, die ohne jegliche Beschädigungen sicher bei mir eingetroffen sind. Auch die Verpackung, in Form der Eimer, finde ich einfach klasse, zumal sie in dieser Größe auch noch perfekt in meinen Vorrats-Schrank passen. Übrigens hatte ich Freitags bestellt und das Paket war Dienstags da, eine super schnelle Lieferung, wie ich finde.

Die Abwicklung im Shop funktionierte einwandfrei. Zwar hat mein Antiviren-Programm, den Shop als unsicher markiert und wollte zuerst eine explizite Freigabe, doch dann funktioniert die Kauf-Abwicklung und die Bezahlung via PayPal ohne Probleme. Ich hatte zuvor auf der Homepage des Shops, deren Hinweis auf Probleme mit Antiviren-Programmen gelesen und wusste auch von meiner Freundin, dass deren Antiviren-Programm einen Einkauf nicht zulassen wollte.

Ganz oben auf meiner Einkaufsliste stand Mandelmehl und zwar das von mir bevorzugte blanchierte Mandelmehl. Für den Geschmack spielt es natürlich keine Rolle, doch ich finde es optisch einfach schöner, wenn die Cookies, eben auch wie (Weißmehl-)Cookies aussehen. In der ersten Begeisterung habe ich oft Mandelmehl pur eingesetzt. Dabei wurden meine Backergebnisse jedoch oft etwas zu trocken, zu fest. So setzte ich gem. Mandel und Mandelmehl nun im Verhältnis 2:1 ein, was die Backergebnisse meiner Meinung nach lockerer und saftiger macht, aber doch auch feiner im Mundgefühl.

Walnussmehl und Sesammehl sind neue Kandidaten auf meiner Einkaufsliste. Bisher habe ich Haselnussmehl und Sojamehl (anderer Hersteller) aufgebraucht, die ich in der ersten Begeisterung meiner neuen Low Carb-Küche gekauft hatte, die mir jedoch nicht wirklich sympathisch geworden sind. Walnussmehl und Sesammehl nutze ich z.B. für die leckeren Vesperstangen (ein tolles Rezept, dass ich auf dem „Happy Carb Blog“ entdeckt hatte und das meine Freundin ein wenig abgewandelt hat). Ich esse nicht viel LC-Brot und habe eigentlich auch nur wenig Bedarf danach, doch diese Brot-Stangen sind wirklich sehr lecker, sodass es obligatorisch war, fortan selber die Zutaten dafür im Haus zu haben.

Aus diesem Grunde haben auch die Kartoffelfasern ihren Weg in meine Küche gefunden. Was ich noch damit machen kann und ob sie mir auch wirklich bekommen, werde ich erst raus finden müssen.

Nach langem Überlegen habe ich dann doch noch die Soja Kleie meiner Einkaufsliste hinzugefügt. Eigentlich bin ich sehr vorsichtig mit allem was „Soja“ heißt. Nun habe ich diverse Versuche mit Haferkleie, sogar Weizenkleie gemacht, dem großen Fundus an Dukan-Rezepten und diversen Rezepten auf der Happy Carb Seite zum Dank. Einige Ergebnisse waren wirklich klasse, andere wiederum musste ich diskret entsorgen.

Nun besitzt Weizenkleie Gluten und Haferkleie einen doch recht ansehnlichen Kohlenhydrat-Anteil. Soja Kleie dagegen praktisch nichts davon, zudem einen hohen Eiweißanteil. Weil ich also meine Kleie-Versuche noch nicht ganz aufgeben will, werde ich es fortan mit Soja Kleie als Ersatz probieren. Ob das am Ende als Desaster endet … ich werde euch berichten.

Sahnepulver habe ich für meine Schokoladen-Produktion gebraucht und ich liebe es von Tag zu Tag mehr. Mittlerweile geben ich, z.b. auch meinen Protein- oder anderen Muffins 2 Eßl dazu, für die sahnige Note.

Guarkernmehl habe ich als Bindemittel beim Gluten-freien Backen gekauft. Derweil tummeln sich auch schon andere Stärken in meinen Schränken, wie etwa Johannisbrotmehl oder Pfeilwurzelmehl. Nach ein paar gründlich misslungenen Versuchen, habe ich es aufgegeben, das eine mit dem anderen ersetzen zu wollen (das geht vermutlich, kommt wohl aber sehr auf die richtige Dosierung der jeweiligen Stärke an) und halte mich nun sklavisch an die Zutaten-Empfehlungen der einzelnen Rezepte (ich bin eh nicht gut im freien herumprobieren mit Backzutaten).

Auf dem Bild vergessen habe ich die Dose mit den Flohsamenschalen. Eine ganz Reihe an Rezepten nutzen Flohsamenschalen als Bindemittel, vor allem in Jane Faerbers Kochbuch „Low Carb High Fat“ findet es sehr oft Verwendung. Zudem nutzen wir es in der Familie als regelmäßige Verdauungshilfe. Bisher hatte ich Flohsamenschalen, die auch wie Schalen aussahen und auch genau danach geschmeckt haben, nach Schalen. Weil so gesund ist, immer runter damit. Die Flohsamenschalen des l-carb Shops jedoch sind wunderbar fein gemahlen und nicht umsonst als Flohsamenschalenmehl bezeichnet. Viel besser, geschmacklich und von der Konsistenz her, in den morgendlichen Joghurt zu rühren als die „alte“ Sorte ist er obendrein.

Was auch immer aus meinen Kartoffelfasern- und Soja Kleie-Versuchen werden wird, den l-carb Shop kann ich wirklich empfehlen, sowohl von der Abwicklung her, dem schnellen Versand oder den überzeugenden Produkten an sich.