Die Entdeckung des Proteins

Proteine

Neben Fett und Kohlenhydraten, sind die Proteine wichtige Hauptnährstoffe. Ihre Funktion im Körper ist vielfällig. Von Schutz, über die Bewegung bis zum Metabolismus spielen Proteine eine Rolle. So ist unter anderem zum Aufbau und zum Erhalt der Körperzellen notwendig und hilft bei der Heilung von Wunden und Krankheiten.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Proteine finden sich in Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte (Käse und Quark), Nüssen und Hülsenfrüchte, sodass der Bedarf eines Erwachsenen mit abwechslungsreicher Nahrung gedeckt werden kann.
Über den Sinn und Zweck von Eiweiß-Diäten und Low Carb-Ernährung wird nach wie vor viel gestritten und man kann sich die Gelehrtenmeinung aussuchen, die einem zusagt.
Wichtig zu wissen ist, dass wenn dem Körper nur wenige leicht zu erreichende Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, er seine Energie aus Proteinen herstellen muss. Positiv dabei ist, dass der Körper Proteine nur dann verbrennen kann, wenn er dem Prozess Fett hinzufügt. Ergo wollen wir den Abbau von Körperfettpolstern vorantreiben und im besten Falle gleichzeitigem am Erhalt oder Aufbau von fettfreier Muskulatur arbeiten, dann müssen wir dem Körper ein erhöhtes Maß an Proteinen zuführen.
Doch Vorsicht, ein zu viel an Proteinen kann die Nieren schädigen und sogar dem Muskelaufbau entgegenwirken. So ist es besonders für die Nieren wichtig, immer viel zur proteinreichen Nahrung zu trinken.

Schon bei meinen ersten Recherchen zum Thema Adipositas-OP bin ich über Proteine gestolpert. Bisher war das Thema für mich nur ein beiläufiger Gedanke, den ich lediglich mit Bodybuildern verband.

Das Angebot von Proteinen zumindest ist riesig und nicht leicht zu überschauen. Wie bei Nahrungsmittelergänzungen, muss man sich auch bei Protein für eine Marke, Zusammensetzung, Qualität und Hersteller-Philosophie seines Vertrauens entscheiden.

Nachdem ich stundenlang auf Bodybuilderseiten im Netz gestöbert hatte, was im Übrigen durchaus spannend und auch recht informativ war, habe ich mich für die Produkte von Bodystuff.de und deren „LC 80 Pro“ entschieden. Eine Auswahl an Mini-Packungen (mit je 100g Protein) hat uns – gleich die ganze Familie hat sich begeistert den Testen der Protein-Shakes angeschlossen – das Auswählen unserer neuen Lieblingssorten leicht gemacht: Pistazie, Cookie-Cream, Wildbeere und Vanille.

Mittlerweile sind wir soweit, dass wir – auf die Empfehlung eines Bodybuildenden Arbeitskollegen meines Mannes – geschmacksneutrales Low Carb Protein von Bodystuff nutzen, gesüßt mit kalorienfreien und den Insulinspiegel nicht tangierenden Xucker light und geschmacklich verfeinert mit einer Mischung frischen, bzw. TK, Früchten.

Body Attack Carb Control-Proteinriegel 10 x 100g Riegel Variety PackBlenderBottle ProStak Shaker 0ml 900 ml (650ml Shaker mit 2 Container 150ml & 100ml, 1 Pillenfach und BlenderBall) - rot, 1er Pack (1 x 240 g)BlenderBottle ProStak Expansion Pak 3 Container (250ml, 150ml und 100ml) inklusive 1. Pillenfach - rot, 1er Pack (1 x 165 g)

Ich habe überhaupt keine Probleme diese Shakes zu trinken, ganz im Gegenteil ich finde sie richtig lecker und komme damit als Ersatz-Süßigkeit (fast immer) prima durch.

Je nach dem was ich so esse, ergänze ich mit Protein-Shakes. Noch dosiere ich nicht so hoch, wie es die Empfehlungen für die Flüssigphase vor der OP und für die Ernährung danach vorschreiben – in meinen Unterlagen sind 80 g Eiweiß/pro Tag für Schlauchmagen-Operierte angegeben – sondern genieße nur mal hier und da einen Shake.

Doch wenn ich am Montag 26. Mai 2014, mit meiner um 1 Woche selbstverlängerten Flüssig/Eiweißphase anfange, setzte ich Protein dann gezielt zur Ernährung ein. Dabei wurde ein Problem immer drängender: Seit Wochen überlege ich nun, wo um Himmelswillen ich meine Protein-Dosen und Riegel unterbringe. Da ich um meinem Platzmangel in der Küche weiß, habe ich extra „nur“ einen 1 kg-Eimer Neutral-Protein und 4 kleine 500 g Dosen in verschiedenen Geschmacksrichtungen bevorratet.

Heute ist es mir wie schuppen von den Augen gefallen: Ich habe kurzerhand unsere Süßigkeiten-Schublade ausgeräumt, radikal aussortiert und auf das hier reduziert:

Suesses raus

Ich hätte ja alles rausgeworfen, aber bisher habe ich die „Sicherheit“ jeder Zeit zu etwas Süßem greifen zu können, nie genutzt, aber für den Kopf stets gebraucht. Außerdem leben in meinem Haushalt auch Normalgewichtige, die durchaus schon mal in den Süßigkeitentopf greifen dürfen.

Die so frei gewordenen Schublade, habe ich mit meinem Protein gefüllt:

Protein rein

Größer dürfen die Dosen jedoch nicht werden, ansonsten habe ich echt ein Problem. 😉

Zusätzlich zum Protein habe ich mir auch Protein-Riegel vom Hersteller meines Vertrauens (Body Attack.de, „Carb Control“) zugelegt – die ich meist halbiert hin und wieder schnabuliere; ein ganzer ist nämlich ein ganz schöner Block und gar nicht so leicht zu bewältigen, selbst wenn man wirklich viel Hunger hat. Außerdem, so toll schmeckt nun ein Protein-Riegel nun auch wieder nicht, aber die „Carb Control“-Geschmackssorten „Stracciatella“ und „Latte Macchiato“ haben durchaus unseren Gefallen gefunden.

Wenn ihr euch ein wenig mit dem Thema befasst, findet ihr im Internet diverse Seiten, die das für und wieder verschiedener Riegel erklären. Vor allem werdet ihr schnell erkennen, dass es mehr, mit ein bisschen Protein-versetzte Süßigkeiten im Angebot gibt, den wertige und kohlenhydratarme Protein-Riegel. Deswegen mein Tipp: Achtet unbedingt auf die richtige Zusammensetzung eures Protein-Riegels!

Auch einige Protein-Rezepte haben wir schon ausprobiert, etwa Muffins auf Protein-Basis, die waren der Hit! Auch ein Stück selbstgebackener, mit Xucker light anstelle herkömmlicher Zucker gesüßter, „Schneller Käsekuchen“ (ohne Boden) stellt eine sehr köstliche Protein-Bombe dar.

 

Quellennachweis
wikipedia.org, http://de.wikipedia.org/wiki/Protein