[Fettlogik-Experiment] WoLog 3/6

Samstag 30.07.2016

Brennwert: 1410 kcal
Fett: 91,2 g
Kohlenhydrate: 30,8 g
Protein: 113 g

Heute sind meine Blutwerte von meiner all-halbjährlichen Kontrolle gekommen. Und ich bin recht zufrieden damit. Alle ehemals schlechten Werte haben sich erneut verbessert und weiter in Richtung Normwertbereich bewegt. Allerdings bleiben Calcium und Eiweiß weiterhin aktuell, auch Zink ist aus dem Referenzbereichs gerutscht; was mich nicht weiter wundert. Zum einen nehme ich zwar genug Calcium, aber immer zu viel auf einmal (das muss ich ändern), was das Eiweiß betrifft könnte ich durchaus etwas mehr vertragen und Zink habe ich ehrlicherweise ziemlich vernachlässigt und erst dieses Jahr angefangen darauf zu achten. Tja, sollte man nicht machen. Aber okay, hochdosiertes Zink kommt also nun zu meinen Supps dazu. Eiweiß gibt es nun ja auch wieder und am Calcium bin ich dran.

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Sonntag 31.07.2016

Brennwert: 1343 kcal
Fett: 71,3 g
Kohlenhydrate: 36,8 g
Protein: 134,1 g

Irgendwie OT und dann doch auch wieder nicht: Durch meine fb-Seiten Chronik bin ich heute auf Vera Birkenbihl aufmerksam geworden. Auf Youtube finden sich eine Reihe Vortragsvideos, der leider bereits verstorbenen Autorin, Management- und Motivationstrainerin. Und ich war so fasziniert von ihr und ihren Themen, dass ich mich den ganzen Abend durch ihre Vorträge geschmökert habe. Tränen gelacht habe ich über ihren Vortrag zum Thema „Mann und Frau“ und dem Butter-Kühlschrank-Konflikt (etwa ab Abspielminute: 00:39:00). Insbeonsdere da ich heute morgen genau das selbe Spiel mit meinem Sohn um die Milch im Kühlschrank gespielt habe. Einfach klasse.

Ach ja, und wie läuft es sonst so: Bisher sind essenstechnisch keine Probleme in Sicht, die eine echte Herausforderung für mich wären. Aber was ja nicht ist, kann ja noch kommen. 😉

 

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Montag 01.08.2016 / Trainingstag

Brennwert: 1390 kcal
Fett: 83,1 g
Kohlenhydrate: 39,9 g
Protein: 118,5 g

Joyride

Heute lief es allgemein Reibungslos, wenn ich auch den Tag über recht müde war; was wirklich kein Wunder ist, wenn man die halbe Nacht liest. Solche Lesenächte sind selten geworden, sehr selten. Früher habe ich das regelmäßig gemacht; dafür dann aber auch in den Vormittag rein geschlafen. Und irgendwie passte sich das auch mit den depressiven Phasen zusammen, die mich haben Nachts eh nicht schlafen lassen. Diesmal hat mir ein Jugendbuch „den Schlaf geraubt“: Anna Banks „Joyride“ – Ein absoluter Tipp für Fans von New Adult-Romanen, im Stil von Simone Elkeles.

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Dienstag 02.08.2016

Brennwert: 1266 kcal
Fett: 59,8 g
Kohlenhydrate: 42,5 g
Protein: 134,4 g

Heute hatte ich meinen 2. jährlichen Nachsorge-Termin in der Sana Klink in Offenbach. Damit konnte ich auch gleich ein paar Fragen loswerden, wobei die Antworten mit dem übereinstimmten was ich mir schon selber zurechtgelegt hatte. Und ja, ich bin durchaus ein wenig stolz darauf, dass ich so gut recherchiert habe, dass meine Annahmen mit denen der Experten übereinstimmt. Dass ich mit meinen Blutwerten richtig gut liege weiß ich ja schon, aber auch der Ultraschall hat meine Ärztin höchst zufrieden gestellt. Vor allem die Leber sehe wirklich gut aus; okay, es gibt Dinge die wohl wesentlich attraktiver sind, aber ich weiß natürlich was sie meint. Übrigens war sie etwas entspannter, im Gegensatz zu ihrem Kollegen im letzten Jahr, was meine Gallensteine betrifft. Jepp, das Teil muss raus, insbesondere wenn es Schmerzen macht, ansonsten reicht es dass bei Gelegenheit zu erledigen; auch diese Meinung hatte ich mir bereits genauso selber gebildet.

Auch bezüglich meiner Probleme nach Ileumsresktion (Durchfall) hat mir die Ärztin einen Tipp gegeben: Probiotika. Ich hatte bereits darüber gelesen, das Thema aber bisher als zweit- drittrangig behandelt. Sie erklärte mir, dass man früher zwar annahm, dass es nach einer Ileumsresktion zu einem Gallensäureverlustsyndrom kommen MUSS, mittlerweile jedoch immer deutlicher wird, dass Gallensäure nicht ausschließlich dort resorbiert wird, sondern im gesamten Dünndarm. Natürlich ist ein Gallensäureverlustsyndrom nach einer solchen OP „wahrscheinlich“, aber der Rückfluss aus dem verunreinigten Dickdarm (denn es fehlt die Bauhinsche Klappe) in den sauberen Dünndarm, so wird mittlerweile vermutet, sei der bedeutendere Auslöser für Durchfälle. Hier könnte der regelmäßige Einsatz von einem Probiotika, aus möglichst vielen Stämmen, Abhilfe schaffen. Eine nicht uninteressante Information, wie ich finde. Demnächst muss ich mich damit mal näher befassen.

Probiotika - vegetarische säureresistente Kapseln - 14 verschiedene aktive Bakterienkulturen - 2 Monatsvorrat

Da wir den Rückweg im Berufsverkehr antreten mussten, haben wir die Chance genutzt, auch in der Hoffnung der Verkehr möge sich bis später ein wenig gelegt haben, im Lagerverkauf von Ulla Popken vorbeizuschauen. Der liegt praktischer auf dem Weg und hat in den großen Größen 42/44 (in normalen Größe brauche ich noch manches mal 46/48) die allermeiste Auswahl. Das ist natürlich klasse, denn früher dort nie oder nur ganz selten etwas bekommen. Größe 64 ist eben immer am schnellsten Ausgedünnt und Ausgesucht. Allerdings wird es demnächst damit vorbei sein, dort nach Schnäppchen suchen zu können, denn die meisten Sachen, die ich heute anprobiert habe, waren mir schon zu weit. (Stellt euch vor: Zu weit. ZU WEIT. Wann bin ich schon mal in die Verlegenheit gekommen, dass irgendwo etwas ZU GROß war und ich es deswegen nicht tragen konnte?)

Ich habe die (meisten) Sachen von Popken, im Stil und Farbauswahl, immer gemocht, auch weil sie eine gute Qualität hatten, wie ich finde. Und nun heißt es flügge werden, sich neu orientieren und sich anderswo umsehen. Klar, ich freue mich auch tierisch drauf, aber irgendwie . irgendwie war/ist Ulla Popken einer der letzten Teile meines alten Lebens und da wird man dann doch ein wenig wehmütig.

 

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Mittwoch 03.08.2016 / Trainingstag

Brennwert: 1257 kcal
Fett: 71,6 g
Kohlenhydrate: 29,2 g
Protein: 123,5 g

Noch ein bisschen was OT: Von jeher hatte ich Atemprobleme, wenn ich in eine Duftwolke von günstigem und reichhaltig aufgetragenem Deo gerate; das selbe gilt auch für Haarspray & Co. Da kann das Zeug noch so gut riechen, mir verstopft es sofort die Bronchien. Keine Frage ich bin kein Fan vom dem Zeug, wobei ich auch finde, dass es ganz wundervolles köstlich dezentes und wirkungsvolles Deo gibt, als der Kram aus der Dose.

In einer Damenumkleide kann man dem praktisch nicht entkommen. Meinetwegen, wenn man nach dem Training frisch geduscht ist und diese Frische noch ein wenig verlänger will, okay, rauf mit dem Zeugs. Aber ehrlich, VOR dem Training? Das werde ich wohl meinen Lebtag nicht kapieren, warum man sich vor dem Training mit den Zeugs einhüllen muss. Zumal nichts schlimmer ist, als die Mischung aus Eau de Schweiß (und der bleibt nun mal nicht aus, wenn man ein wenig mehr im Fitnessstudio macht, als nur Schaulaufen und Proteinshake schlürfen) und dem übermäßigen Einsatz von Sprüh-Deo. Boah.

Als stark Übergewichtige war für mich ein richtig gutes Deo von höchster Wichtigkeit, insbesondere da ich immer stark geschwitzt habe. Schon damals habe ich das hier für mich entdeckt und möchte es aus gegebenen Anlass hier einmal anbringen:

Rexona Deocreme Women Maximum Protection Confidence Anti-Transpirant, 45 ml

Das ist das beste Deo, was ich je ausprobiert habe. Auch heute nutze ich noch Deocremes, bin aber mittlerweile bei den Produkten von Wolkenseife gelandet. Meine absolute Wolkenseifen-Lieblings Deo-Creme-Sorte ist übrigens die Sorte „Anno 1950“.

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Donnerstag 04.08.2016

Brennwert: 1474 kcal
Fett: 87,8 g
Kohlenhydrate: 40,1 g
Protein: 138,6 g

Thema: Hängende Haut/Speckfalten. Auch wenn ich rational weiß, dass sich die Haut (und auch Knochen) nicht so schnell zurückbilden kann und ich dem viel Zeit, sehr viel Zeit, Jahre Zeit geben muss, so bekomme ich doch das kalte Grausen, wenn ich mich aktuell im Spiegel anschaue. In den letzten 2 Jahren, seit ich angefangen habe abzunehmen, hatte ich das schon einige Male.

Mal waren es die Oberschenkel, an denen extrem die Haut runterhing (die sind aktuell dagegen geradezu straff), mal die Oberarme (die im Moment auch gehen) und mal hing mir ein Hahnen-ähnlicher Kinnlappen beinahe bis auf die Brust (der sich übrigens ebenfalls im letzten 1/2 Jahr wirklich gut gestraft hat und schon gar nicht mehr so Hahenmässig monströs aussieht). Im Moment sind es die Bauchfalten, die extrem schlaff von ihrem dort noch vorhandenen Rest-Fett nach unten gezogen werden und der Brustkorb, der zurzeit irgendwie deformiert/falsch aussieht.

Eigentlich sollte ich damit echt glücklich sein, weil ich wohl aktuell (mit meiner 1500 Kalorienbeschränkung) eindeutig dabei bin, mein Bauchfett zu verlieren. Aber es ist so unglaublich schwer Geduld zu haben. Sich immer wieder zu sagen, lass dem ganzen Zeit und mich daran zu erinnern, wie es mir bisher ergangen ist. Nämlich, dass sich meine Haut bisher wirklich kooperativ verhalten hat und sich, für das Ausmaß, auf das sie gedehnt war, sehr gnädig gezeigt hat. Außerdem arbeite ich nun ja auch gezielt an der Straffung, bzw, Muskelaufbau des Oberkörpers, nutze Supps und achte auf eine Proteinreiche Ernährung. Auch habe ich gelesen, dass sich der Brustkorb, der ja stark Fett-umhüllten Organen hat Platz machen müssen und sich deswegen einst ausgedehnt hat, auch wieder zusammenziehen wird. Aber weder das eine, noch das andere, funktioniert über Nacht.

Ja, ich nehme zurzeit weiter Richtung Normalgewicht ab; Halleluja! Und es wird wohl Zeit mich daran zu erinnern, dass es erst Mal noch schlimmer werden wird, bevor sich alles wieder bessert (wie das auch, wiederholt, in den letzten 2 Jahren passiert ist). Aber boah, ist das schwer die Nerven zu behalten!

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Freitag 05.08.2016 /  93,3 kg / Trainingstag

Brennwert: 1271 kcal
Fett: 68,4 g
Kohlenhydrate: 52,2 g
Protein: 107,4 g

Potzblitz! Erst rasselt es nur so umeinander und dann zuckt die Waage noch nicht einmal! Hach, was wäre das schön, wenn nur einmal die Theorie mit der Praxis übereinstimmen würde? Ganz rational weiß ich natürlich heute, dass der Körper weder ein Motor ist, noch wie einer funktioniert und es bei der Abnahme eine Reihe an erheblichen Störfaktoren geben kann, vom Wasserhaushalt angefangen bis zu ungenauen Nährstoffangaben. Trotzdem ist das – immer wieder aufs Neue – nicht so einfach anzunehmen. Aber diesmal nicht! Diesmal wird mich dieses „Theater“ nicht aus der Bahn werfen. Insbesondere da ich heute weiß, dass ich, obwohl auf der Waage nichts zu sehen ist, eine andere Geheimwaffe an der Hand habe: mein Maßband. Im Gegensatz zu meiner Waage, war das nämlich sehr freundlich zu mir. Taille, Oberarme, Oberschenkel und Waden je 1 cm weniger und Brust und Hüfte je 2 cm weniger, seit Beginn des Fettlogik-Experiments! Das finde ich, schwer beeindruckend.

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