[Filmtipp] Generation Iron

Generation Iron (Pumping Iron II) (Digipack im Schuber mit Hochprägung und Goldglanzfolie)

Obwohl ich wirklich gerne bullige Kerle und breite Schultern anschaue – die so oft die Helden meiner geliebten Liebesromane sind – kann ich professionellen Bodybuilder-Körpern eigentlich nicht so viel abgewinnen.

Doch moderat als Sport betrieben finde ich Bodybuilding einfach klasse. Ich war selber, bis ich zu schwer und zu unbeweglich für die Maschinen wurde, stets Mitglied in einem Studio und würde auch gerne in Zukunft wieder regelmäßig eines besuchen.

Zudem habe ich mich in der letzten Zeit zu Recherchezwecken viel auf Bodybuildingseiten im Netz herumgetrieben, bin dabei auf viel Interessantes gestoßen und generell von dem Willen und der Tat, den Körper nach den eigenen Vorstellungen zu formen, schließlich will ich nichts anderes auch, fasziniert.

Wie ich gehofft hatte, bietet der Dokumentarfilm „Generation Iron“ jedoch viel mehr als „braune Muskelberge in komischen Posen“ -Vorurteile. So ist weniger der „Mr. Olympia 2012“ Wettkampf Thema des Films, sondern die Herkunft, das Leben, der Alltag und das Training der Probanden. Für den Zuschauer verschiebt sich so der Fokus weg von den „glänzenden Körpern auf der Wettkampfbühne“ hin zum Menschen dahinter.

Und damit wird der Film auch spannend für Zuschauer, wie mich, die nur wenige Berührungspunkte mit dem Profisport Bodybuilding haben, sich aber für Menschenschicksale interessieren. Doch natürlich werden auch kritische Themen angesprochen, wie z.B. das Tabuthema: Stereoide. Dem wird aber lediglich ein kleiner Bereich des Film gewidmet.

Ich bin kein Kenner der Szene, sodass ich den Film lediglich auf Grund seiner Unterhaltsamkeit und Kurzweiligkeit und dem Maß an interessanten Einblicken, die er für mich bereit hielt, beurteilen kann. Dafür bekommt er jedoch von mir den Daumen nach oben und eine Weiterempfehlung für alle Interessierte.

Weil ich sehr neugierig war und mir das Original leihen konnte, habe ich mich kurzentschlossen für die englischsprachige DVD entschieden. Doch während ich mit dem Lesen überhaupt keine Probleme im Englischen habe, so ich bin nicht besonders gut darin Englisch zu verstehen; schon gar nicht, wenn eine von der Herkunft geprägte Alltags-Aussprache zu hören ist. So habe ich mich ein wenig schwer getan den Film in englischer Originalsprache zu folgen. Besonders biologische, medizinische und technische Begriffe haben mir Probleme bereitet.

Der Dokumentarfilm erscheint im Juni 2014 in deutscher Synchronisation.

 

Weitere DVD Empfehlungen:

Pumping IronPumping Ercan (dokBuster edition)Bigger, Stronger, Faster [Blu-ray]