Halloween lässt grüßen: Kacki-Kekse

Auf dem Blog von Staeffs (er-)leben mit Diabetis bin ich zufällig über ihre „Kacki-Kekse“ gestolpert. Und weil Halloween vor der Tür steht und diese Kekse einfach perfekt aufs Low Carb Party-Buffet passen, wie ich finde, habe ich mich gleich daran gemacht sie nachzubacken und euch vorzustellen.

Dazu habe ich jedoch das von Staeff empfohlene Rezept ein wenig abgeändert, weil mir ein Teig aus 150 g Mandelmehl und 150 g Weizenmehl (verständlicherweise) nicht so sympathisch war. Zwar ist meine Wahl mit 40 g Pfeilwurzelmehl als Stärkeersatz auch nicht gerade perfektes Low Carb, doch wollte ich nicht auf (glutenfreie) Stärke verzichten, da ich den Teig gut formbar brauchte. Ich habe zunächst überlegt Guarkernmehl auszuprobieren, dass ich ebenfalls als mögliche Alternative im Schrank hatte, aber da ich bisher noch keine Erfahrung damit gemacht habe und die unter Einsatz von Guarkernmehl hergestellten Kekse meiner Freundin, doch etwas gummiartiges hatten, habe ich lieber auf bekanntes gesetzt. Und tatsächlich war der Teig wunderbar in „Kackhäufen“ zu formen.

Für den Teig habe ich folgende Zutaten verknetet:

100 g gem. Mandeln
100 g Mandelmehl
40 g Pfeilwurzelmehl
130 g Sukrin melis (also sehr fein gemahlenes Erythrit)
90 g Kakaopulver
etwas Vanille
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
6 Eßl. Sahne

Zunächst war der Teig recht klebrig, doch nachdem ich ihn 30 min. in Folie eingewickelt im Kühlschrank hatte ruhen lassen, wurde er wirklich hervorragend formbar. Ich habe die „Kackhäufchen“ dann im auf 175 Grad aufgeheizten Backofen ca. 20 – 25 min gebacken.

Low Carb Kackies c

Weil ich keine Lust hatte extra Puderzuckerglasur anzurühren, hatte ich einfach fertige gelbe Zuckerguß Schriftfarbe in der Tube gekauft und diese als Klebstoff für die Augen genutzt.

Low Carb Kackies b

Sind sie nicht einfach wundervoll geworden? Und dazu auch noch in Natura so erschrecken realistisch, dass es mich fast ein wenig Überwindung gekostet hat, in eines davon reinzubeißen. Doch nach dem ersten Haps, war mir klar, dass die „Kacki-Kekse“ Scheiß lecker geworden sind. Wunderbar saftig und schokoladig.

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PS: Für alle Nachbacker, die nicht Low Carb leben, einfach anstelle Sukrin melis = Puderzucker nehmen und gem. Mandeln, Mandelmehl und Pfeilwurzelmehl mit = 250 g Weizenmehl ersetzen.

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