[Lesetipp] Dasiy Lowe – Süß macht mich glücklich

Süß macht mich glücklich: 60 Rezepte frei von Gluten, Laktose oder weißem Zucker

Das erste was beim Durchblättern von Daisy Lowes Backbuch „Süß macht mich Glücklich“ auffällt, ist die wirklich wunderschöne Aufmachung des Buches. Doch nicht nur die spricht an, sondern auch die tollen Photos, die unterhaltsamen Randbemerkungen und die Rezepte an sich, lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

„Süß macht Glücklich“ bietet zum Teil gluten-freie – aber auch gluten-haltige – Rezepte und umgeht Zutaten wie Laktose und Haushaltszucker. Eine entsprechende klar ersichtliche Kennzeichnung der Rezepte, weist im Einzelnen auf mögliche Unverträglichkeiten hin.

Das Buch beinhaltet eine wirklich interessante Auswahl an Kuchen, Keksen und Pralinen, dabei ist der Titel stets Programm. So sind die vorgeschlagenen Leckereien nicht nur extrem „süß“ anzuschauen, sondern auch von extrem „süßer“ Natur.

Nun, immerhin gibt die Autorin an, dass sie ebenfalls eine ganz „Süße“ ist. Wie sie es jedoch angeblich schafft mit ihren „süßen“ Schlemmereien, die sie, so mein Eindruck aus dem Buch, so gerne zu genießen scheint, ihre „süßen“ Model-Kurven zu behalten, ist mir jedoch ein Rätsel.

Denn bei all den Vorzügen, die die aufgeführten Zutaten bieten, sollte man nicht übersehen, dass die Rezepte alles andere als Kalorien(oder Kohlenhydrat)-arm sind. Natürlich erhebt „Süß macht mich Glücklich“ keinen Anspruch darauf Diät-Rezepte zu beinhalten, doch auf den ersten Blick mögen dies vielleicht Hinweise, wie „Rezepte …. die unserem Körper gut tun“ auf dem Buchrücken suggerieren.

Diesen Gedanken im Sinn, kann ich diese wunderschöne Rezepte-Sammlung absolut empfehlen. Zumal die Rezepte grundsätzlich in Richtung Low Carb gehen und einen wikrlich sehr spannenden Ideenreichtum bieten, auf dessen Inspiration man nicht verzichten sollte. Und mit ein paar kleinen Anpassungen, kann man nicht nur als Paleo-Anhänger, sondern auch als Low Carbler, in den Genuss von „Süß macht mich glücklich“ kommen.
So habe ich mir etwa als erstes zum Nachbacken den Aprikosen-Ingwer-Kuchen (von S. 65) ausgesucht, wobei ich den im Rezept vorgeschlagenen Agavendicksaft einfach durch Erythrit ersetzt habe. Auch habe ich das Rezept nicht in Kuckenform, sondern der Einfachheit halber als Muffins gebacken. Das Ergebnis, war wirklich köstlich, mit einem feinen Ingwer- und dem vollen fruchtigen Geschmack von Aprikosen.

Lowe Muffins

Ein wunderschön gestaltetes Backbuch, mit vielen spannenden Rezept-Ideen, die allein schon beim Anschauen glücklich machen; und das ich auch für Low Carb- und Paleo-Willige empfehlen kann, wenn sie bereit sind einige kleine Anpassungen zu machen.