Status quo #14/17 – Nachtrag Fastenzeit 2017

Ich habe die Woche darüber nachgedacht und gestern entschieden, dass das hier, also diese Fastenzeit 2017 Aktion, für den Moment abbreche, weil sie mir zurzeit so gar nichts bringt.

Ich bin nicht bei der Sache. Überhaupt scheine ich Momentan bei keiner Sache zu sein, sondern eher so ein bisschen ruhelos in der Luft zu schweben, mit vollem Kopf und gleichzeitig leerem Sinn. Zudem bin ich schon wieder erkältet; was mich unglaublich ankotzt. Diesmal scheint es zwar nicht so schlimm zu sein, trotzdem finde ich es einfach unendlich nervig.

Ich bin ziemlich überzeugt, von einem direkten Zusammenhang, in diesem Punkt, mit meinem möglicherweise „gereizten“ Darm. Der ist die letzte Zeit tatsächlich so gar nicht gut drauf. Zwar deutet von meinen letzten Blutwerten (aus dem Dezember 2916) nichts auf erhöhte Entzündungswerte hin und akute Schmerzen (wie ich sie von anderen Entzündungsphasen kenne) haben ich auch keine. Allerdings existiert der Teil meines Darms, der mir dabei stets weh getan hat, also der stets entzündet war, nicht mehr und sollte ich mich erneut in einer akuten Phase befinden, so wird sich diese vielleicht ganz anders anfühlen. Ich habe – Gott sein Dank – in diesem Punkt einfach zu wenig Erfahrung und kenne „meinen“ Crohn nicht so gut, um hier Vergleiche anzustellen. Aber sich „fit fühlen“ ist definitiv etwas anderes.

Wenn das so weitergeht, dann werde ich mich wohl oder übel doch mal an den Gastroenterologen meines Vertrauens wenden; was aber auch bedeutet, dass der dann bestimmt eine Spieglung machen will. Aber okay, wenn es dann nicht anders geht? Aber bis dahin ziehe ich das nun erst einmal mit dem Symbioflor durch. Mittlerweile vertrage ich die 20 Tropfen, empfohlene Höchstdosierung, für die nächsten 3 Wochen, auch recht gut, obwohl immer noch wieder mal Blähungen dabei sind.

Doch vielleicht liegt das einfach an den Kohlenhydraten, die ich so esse. Denn die letzte Zeit habe ich einen ziemliche Lust auf Haferflocken und Haferkleie entwickelt und spreche ihnen, in meinem Maße, für andere mögen meine 20 g täglich womöglich ein Witz sein, durchaus ordentlich zu. Süsskartoffeln sind natürlich auch immer wieder mit dabei, die Teile sind einfach zu lecker und hin und wieder gab es die letzte Zeit auch mal Reis bei uns; wobei auch hier die Mengen, die ich davon verzehre, relativ klein sind.

Mein Gewicht schwankt seit Wochen stark im Bereich von +/- 5 kg. Letztendlich lande ich immer wieder bei den 85 kg, aber zwischenzeitlich waren auch mal wieder 90 auf der Waage gestanden. Was ich sehr spannend finde ist, dass nun oft die Tag mit den mehr Kalorien, mit Tagen von weniger Kalorien abwechseln. Früher gab es für mich nur Tage, an denen mich die Essenslust getrieben hat. Heute gibt es die zwar auch, aber sie wechseln sich in der Regel mit solchen ab, an denen ich viel weniger Essenslust habe. Ich werde doch nicht tatsächlich so was wie einen eigenen Kalorien-Intake-Regelmechanismus entwickelt haben? Na, ich will mich da mal lieber nicht zu früh drüber freuen. Aber ich werde das auf jeden Fall einmal im Auge behalten.

Eine mögliche Entwicklung im Training. wird im Moment leider immer wieder von den Erkältungsgeschichten unterbrochen. Ich musste allen möglichen Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern, die meine Vorliebe fürs Fitnesscenter kennen, hoch und heilig versprechen, dass ich nicht zum Sport gehe, solange ich mich nicht gut fühle, bzw. mich eine Erkältungsphase im Griff hat. Das hat mir zwar ein wenig gestunken, aber selbst ich erkenne an, dass das so ein Verhalten kontra produktiv ist. Also werde ich wohl oder übel – wieder einmal – nächste Woche, wenn ich wieder ins Studio kann, von vorne anfangen müssen. Dabei war ich gerade erst wieder bei meinen alten Kraftwerten angelangt und hatte noch keine Chance daran zu arbeiten um diese zu knacken. Aber gut, feilen wir also weiter an der Technik und bleiben dabei „kleine Brötchen“ zu backen.

Ansonsten habe ich übrigens „meine“ Berg-Wanderschuh-Schätzen gefunden; wobei ich natürlich auch weiterhin meine heißgeliebtem Brooks dafür nutze. Ich wollte mich ja eigentlich ein wenig mit dem Geldausgeben bremsen, aber dann bin ich auf diese Stiefelchen gestoßen, reingeschlupft und habe mich sofort wohl darin gefühlt.

HAIX Herren Einsatzstiefel Black Eagle Athletic 11 High Desert beige, UK 10.5 / EU 45

Dank meiner stets etwas geschwollenen Lipödem-Beine sitzt der Schuh am Schaft oben vielleicht nicht optimal, aber doch so gut, dass ich einen perfekten Halt darin habe und die Schuhe meine Füße und meine Beine gerade richtig umschließen. Auf diese Schuhe sind wir zufällig gestoßen, als wir letztens bei „Engelbert & Strauss“ waren um meinem Mann (*räusper* naja, ich habe auch was gefunden) T-Shirts, für den hoffentlich nahenden Sommer zu kaufen und in den gegenüberliegend „Haix„-Shop gegangen sind.

Das Nachbargeschäft des Haix-Shops wiederum, war übrigens eine kleine Privat Kaffeerösterrei Bonafede. In die wir ebenfalls eingefallen sind und uns mit säurearmen Kaffeesorten eingedeckt haben und einen ganz wunderbaren Cappuccino genossen haben.

Und dann habe ich, wie bereits erwähnt, unsere Protein-Vorräte aufgestockt. Wir waren mit der Geschmacksrichtung „Vanille“ völlig leer geflaufen, etwas was in diesem Vanille-verliebten Haushalt niemals passieren darf. Da darüber hinaus jedoch niemand Wünsche angemeldet hat, habe ich die Chance genutzt, ein wenig Platz für meine Auswahl zu schaffen. Im Moment haben wir also, neben neutral, Schoko, Nuss und Vanille, auch Mango-Maracuja, Lemon Pie, Cinnamon and Sugar vorrätig, sowie eine nette Auswahl an Flavours von B, wie Banana-Split bis Z, wie Zimt  & Zucker.

Was sich, zusammen mit den Vorbereitungen zu unserem Aminosäuren-Experiment, mehr dazu später, zu einer chaotischen Supp-Ecke türmt, die nicht nur so langsam unsere Nespresso-Maschine unter sich vergräbt, sondern auch meine Küchenarbeitsfläche okkupiert und für die ich unbedingt anderweitigen Platz schaffen muss.

Soweit so gut, aber wie geht es nun weiter?

Als erstes werde ich meine beschissene Erkältung pflegen, auch weil ich nächstes Wochenende eine Verabredung zum Shoppen habe. Ich hoffe, dass meine Freundin es nicht als Aprilscherz versteht und mir ein hochnotpeinliches Outfit aufs Auge drückt, indem sie mich überzeugt, dass ich darin toll aussehe. Aber gut, da muss ich wohl nun durch, schließlich habe ich den schlafenden Löwen selbst geweckt und versprochen, dass sie mich einmal von oben bis unten nach ihren modischen Vorstellungen für mich ausstatten darf.

Dann werde ich mich darauf konzentriere herauszufinden mit welcher Nahrung sich mein Darm im Moment am wohlsten fühlt. Dazu werde ich aber den Hintern hochkriegen müssen und ein sehr genaues Essenstagebuch führen. Da ich dazu aber keine Mengen abwiegen und keine Kalorienzählen muss, sollte ich das wohl hinbekommen. Zudem dürfte es tatsächlich interessant sein wieder einmal genau auf zu notieren, wie ich mich magen- und darmtechnisch und allgemein (es wäre durchaus sinnvoll, auch mal an dem Thema „ich esse nur wenn ich hungrig bin“ zu arbeiten) dabei gefühlt habe, um so vielleicht Rückschlüsse auf mögliche Unverträglichkeiten zu ziehen; die habe ich nämlich die letzte Zeit nicht so genau beobachtet.

Und dann … nun ja, meine interne und externe Aufgabenliste ist im Moment recht umfangreich … also tief durchatmen und los gehts.