Status quo #15/17 – Trainingsroutine

Ich gehe seit nunmehr 2, fast 3 Jahren, stets in der Mittagszeit ins Gym. Für mich passt das so nicht nur perfekt in meinen Tagesablauf, sondern ich fühle mich auch nach meinem Butterkaffee-Frühstück ausreichend belebt um mich im Studio auszutoben. Außerdem ist es um diese Uhrzeit, zwischen 13 und 15 Uhr, immer ein wenig spärlicher besucht, was mehr Platz und Ruhe für mich bedeutet, die mir beim Training wichtig sind.

Weil wir heute alle unterwegs gewesen wären, ich aber den Paketdienst mit meiner April-Ketobox unbedingt abpassen wollte, ich mag das nicht so gerne mein Zeug bei Nachbarn zusammensuchen zu müssen, habe ich gewartet. Und gewartet; weil der Paketüberbringer gefühlt noch eine Weile in der Gegen rumgegondelt ist, bis unsere Straße auf seinem Plan stand (so eine Paketdienstverfolgung ist schon klasse). Ich konnte zwar die Zeit ganz gut mit Arbeiten ausfüllen, die ansonsten wahrscheinlich mal wieder liegen geblieben wären, musst aber mein Training auf nach 18 Uhr verschieben.

Puh, schon beim Aufwärmen dachte ich mir, das wird wohl nichts heute, so schlapp habe ich mich auf Grund der ungewohnten Uhrzeit gefühlt. Erfreulicherweise wurde es dann doch noch gut und sobald ich in meiner Routine war lief es. Aber es hat mich durchaus Überwindung und mehr Kraft als üblich gekostet. Auch jetzt danach fühle ich mich schlapper als sonst nach dem Training. Es könnte natürlich auch noch an der immer noch ein wenig schwelenden Erkältung liegen, was ich durchaus aus berücksichtige, doch grundsätzlich bin ich doch ziemlich überrascht, dass eine solch „kleine“ Veränderung, in meiner Trainingsroutine, doch so viel ausmacht.

Nun habe ich mir überlegt, dass es gar nicht so schlecht sein dürfte, wenn ich regelmäßig, vielleicht so alle 14 Tage, einmal ein Training, zu, für mich eher unüblichen Zeiten absolviere und damit meinen Körper so ein bisschen aus der Berechnung heraushole. Schließlich tut es mir auch in meiner Ernährungsroutine immer wieder sehr gut, wenn ich dabei etwas ändere.

Was das betrifft, so haben wir gerade beschlossen unsere Hauptmahlzeit etwas früher einzunehmen. Im letzten Jahr gab es immer erst so gegen 20 Uhr unsere warme Mahlzeit. Damit sind wir zwar bisher vortrefflich zurecht gekommen, doch ich habe gemerkt, dass ich mittlerweile vor allem nach dem Training (zur üblichen Zeit) echten Hunger schiebe; der scheint nun 3 Jahre nach der OP wieder zu kommen. Ich habe das im Moment noch nicht so ganz gut im Griff mit der Kocherei, doch ich merke schon, wie gut mir diese ersten Umstellungsversuche bereits tun.

Und weil wir gerade so schön bei der Routine sind, hier noch meine Ketobox-Routine; naja, zur Routine ist es noch nicht geworden, aber immerhin ist es bereits die 3. Box, die ich mich freuen durfte auszupacken.

An Süßkram war drin: Lollies von Slimpkie (Isomalt; die mit dem Wassereis), deBron Marsh Mallows (Maltit; wollte ich immer schon mal probieren!), Atkins Riegel Cookies & Cream (Maltit; der Coconut von letztem oder vorletzten Mal war recht gut im Geschmack), Schoko-Ostereier von Soulfood (Maltit) und eine Lovley extra dark Schoko von Body & Fit (Maltit).

(An dieser Stelle ist vielleicht eine kleine Anmerkung angebracht: Ich bin grundsätzlich nicht so begeistert, dass diese Sachen mit so viel Maltit-Süße daher kommen. Mich trickern (in der Regel) keine der Zuckeralkohle oder Süßstoffe an, die gemeinhin so verwendet werden, und sie scheinen auch keinen Einfluss auf meine Diät zu haben; wenn ich den Diät, also ein Kaloriendefizit halte, nutzte ich stets eine reichliche Menge an Süßstoffen und nehme doch dabei ab; doch nutzen, tue ich nur die wirklich gerne, die im GI weit unten stehen. Xylitol mit einem GI von 13 ist dabei für mich schon grenzwertig hoch, Isomalt mit GI 9 okay, aber erst bei Erythritol mit GI 0 rechne ich auch wirklich nicht als KHs an. Für mich ist es okay, diese Maltit-Sachen mal auszuprobieren, auch weil ich doch eben reichlich neugierig darauf bin, aber eine Süßes-Alternative sind sie für mich nicht.)

So ist es natürlich klasse in der Box auch Erythrit Puder von No SugarSugar zu haben; auch wenn Erytrit-Puderzucker selber machen, dank Thermomix, kein Problem für mich mehr darstellt. Deweiteren gab es noch eine Spicy Garlic Sauce von Body & Fit (mit guten Werten, wie ich finde, auf 100g „nur“ 4,3g KHs), Protein Chips von Quest und Seaweed Pasta Tagliatelle. Letztere finde ich sehr spannend; obwohl ich von dem Genuss meiner letzten Seegras-Nudeln ganz entschieden Sodbrennen hatte und es sich im Mund angefühlt hat, als hätte ich ein Hafenbecken bei Ebbe ausgeleckt. Trotzdem gebe noch nicht auf und bin mit diesen Seaweed-Nudeln auch noch nicht durch.

Insgesamt bin ich wieder sehr zufrieden mit der Auswahl – und freue mich schon „Vorfreude, ist nun mal die schönste Freude“ auf die nächste.