Status quo #20/25 – dies & das

Ruhig ist es geworden hier. Aber gibt es wirklich was Neues zu berichten? Nein. Zum Glück nicht. Zur Abwechslung ist es schon mal ganz schön, wenn alles einfach gleichförmig weiterläuft und einem Mal nichts „Neues“ durch die Gegend schleudert.

Schön ist auch, dass immer mehr Tage dabei sind an denen ich mich mit meinem Körper so richtig wohlfühle. Schön? Nun ja. Einerseits, ist das eine tolle Entwicklung. Und zudem genieße ich jede Kalorie, die ich essen kann (ohne zuzunehmen). Gut für den Kopf und die Seele, finde ich.

Andererseits macht sie mich auch für meinen Geschmack viel zu bequem, was nicht so gut für den Kopf ist. Denn sie nimmt mir auch zu viel von dem den Nachdruck weiter machen zu wollen.

Was will ich also im Moment? Wo will ich hin? Mh, zurzeit gibt es da wohl bei mir keine eindeutige Richtung. Immerhin, so langsam aber sicher lebe ich mich richtig gut in meinem Plan ein. Siehe: Reset. Zwar habe ich mir längst noch nicht so viele Steine durch mein Reset-Punkte-System „verdient“, wie ich das gerne hätte, aber irgendwie es läuft doch. Langsam, aber stetig. Und vielleicht ist das ja auch eine Richtung.

Nachdem ich den Kohlenhydratbedingten Hirnnebel wieder abgelegt habe, es ist doch ziemlich beängstigend, wie schnell es doch ging, dass ich sich (für mich) zu viele KHs (also die der „guten“ Haferflocken und Süßkartoffelsorte; wobei ich dieses „gute“ wirklich eine furchtbare Bezeichnung finde, weil „gut“ sind selbst die für mich nicht) in meine Ernährung eingeschmuggelt hatten und ich munter alles auf low fat gefahren hatte (um Kalorien zu sparen; hat mir aber nur Heißhunger eingebracht).

Nun könnte man das alles natürlich auch unter „man muss auch mal was Neues ausprobieren“ und „mal in diese und jene Richtung schauen“ wegreden, doch Fakt ist, dass diese ganzen Haferflocken/-kleie/Süßkartoffeln-Kohlenhydrat-Schlemmereien, die zusammen mit der low fat-Schiene bei mir Einzug gehalten haben, mich essenstechnisch derart aus der Fassung gebracht haben.

Keine Frage, das Problem des „Zwischendrin essen“ hat sich nicht einfach in Luft aufgelöst, doch kann ich nicht ignorieren, dass mir meine „neue/alte“ lchf-Richtung (also knapp unter 50 g KHs) einfach gut tut, zumal damit endlich diese furchtbare „Fressgier“ nachgelassen hat.

Wirklich irre ist, dass ich das erst (wieder einmal) erkannt habe, nachdem ich mich aus der KHs-Beneblung gelöst hatte und ich wieder auf Linie war. Und das, obwohl ich gar nicht soooo hoch mit den „guten“ KHs gegangen bin. Ich hatte die letzten Monate vielleicht 100 – 150 g KH pro Tag, aber auf keinen Fall mehr.

Ergo: Sämtliche Versuche in diese Richtung (etwas mehr „gute“ KHs) sind bis auf weiteres eingestellt.

Nach wie vor fällt es mir schwer, mich für Fleisch zu begeistern und ich versuche mich immer noch als Not-Vegetarier. Und ja richtig, es braucht nicht unbedingt Fleisch. Aber ich kann nun mal leider nicht so viel Gemüse essen (Stichwort: kleiner (Schlauch)Magen), dass ich davon über einen längeren Zeitraum voll und zufrieden wäre.

In der letzten Zeit habe ich als Fleisch-Ersatz etwa verstärkt dem Soja zugesprochen. Aber auch hier befürchte ich, dass es mir nicht wirklich gut tut. Zumal ich im Moment auch keinerlei Appetit mehr darauf habe. Auch Käse und/oder Quark ist, aufgrund seiner Kalorien, vor allem aber wegen meiner einfach nicht endenwollenden und süchtigen Leidenschaft dafür, sind da keine Option.

Also Gemüse ist grundsätzlich gut, aber ich muss einfach mehr davon in mich rein bringen; zum Magenfüllen, wegen der Ballaststoffe, usw. Aber dazu braucht es eben auch was, finde ich, was nicht so schnell „verarbeitet“ werden kann und länger anhält.

Ich habe mir also einen kleinen 1-Woche-Versuch überleg: auf kleine Mahlzeiten verteilt, so viel Gemüse, wie nur reingeht und dazu stets etwas Huhn, Fisch oder Ei. Dazu gibt es einen Butterkaffee morgens, einen Proteinshake und abends meinen Quark.

Um die Vorbereitungen und die Organisation einfacher zu halten, soll es pro Tag nur eine Gemüsesorte geben. Gestern waren zwar erst einmal die Gemüse-Reste vom Wochenende dran, aber heute gibt es dann nur Brokkoli, übermorgen Blattspinat, dann Blumenkohl, usw.

Die Frage ist nur, ob ich es wirklich schaffe, mich auf täglich eine Gemüsesorte zu beschränken und ob ich mich auch immer, wenn ich Hunger habe, dann auch auf meine Gemüsemahlzeit konzentrieren kann. Leider lasse ich mich viel zu oft „ablenken“, von Muffins, Cookies, Kuchen, ein paar Löffelchen Frischkäse/Mascarpone/Joghurt usw.

Mal sehen, wie weit ich damit komme…

Wegen des „Not-Vegetarier“ und „mehr Gemüse“-Themas bin ich die letzte Zeit mal wieder viel im Netz, auf der Suche nach Rezept-Ideen, unterwegs gewesen. Leider hat das vor allem darin geendet, dass ich dabei auf jede Menge neue Muffin, Käsekuchen oder Quarkauflauf-Rezepte gestoßen bin, die ich natürlich umgehend ausprobieren musste. Siehe: ablenken lassen. Und da ich grundsätzlich keinen Spaß daran habe für andere zu backen, muss ich da eben selbst ran. So ein Pech aber auch.

Zumindest kann ich in diesem Zusammenhang gleich mal einen Koch-Buchtipp loswerden; allerdings in englischer Sprache. Da ich mich persönlich auf vielen englischsprachigen Keto/lchf/lc-Youtube-Kanälen rumtreibe und ein paar Schul-Englisch-Kenntnisse in die Waagschale werfen kann, komme ich problemlos mit den Rezepten zurecht.

Journey to Health: A Journey Worth Taking: Cooking Keto with Kristie

„Cooking Keto with Kristie“ war übrigens einer der ersten Kanäle auf meiner Keto-Watch-Liste und ich verdanke Kristie bis heute viele wundervolle Rezepte-Ideen, bzw. köstliche Küchenerfolge.

Daneben habe ich aber auch so einiges anderes interessantes Gelesen. Und auch dazu hätte ich ein paar Lesetipps zu vergeben. Es handelt sich zwar um, ich möchte mal sagen eher allgemein populäre Ratgeber, die von mir mit entsprechender Skepsis zur Hand genommen worden sind, die mich aber auf ihre Art, wenn vielleicht auch nicht in allen Punkten, so doch in vielen wirklich begeistert haben. Auf jeden Fall konnte ich aus allen, auch immer etwas für mich herausziehen.

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Eigentlich sollte es ja die Belohnung für 100, durch vorbildliches Ess- und Bewegungsverhalten verdiente Steine werden: ein Fitbit-Upgrade. Nun, just in dem Moment als die Überlegung stand, ist meine alte Fitbit praktisch auseinander gefallen; das Gehäuse ist gebrochen, womit das Ladekabel nicht mehr korrekt saß und die Uhr sich nicht mehr richtig laden ließ.

Fitbit hat da jedoch schnell und unkompliziert Abhilfe geschaffen und mir die Möglichkeit eingeräumt anstelle gleichwertigen Ersatzes eine teurere Uhr für die Hälfte des Preises auszuwählen. Es dürfte keine Frage sein, dass ich da nicht lange überlegt habe, sondern in eine Fitbit Charge 2 investiert. Die sitzt meiner Meinung nach nicht nur besser an meinem Handgelenk und besitzt ein anderes (bessere) Ladekonzept (kein „Stecker“ mehr, sondern mit einer „Klammer“), sondern biete auch ein paar schöne Gimmicks, wie differenzierteres Schlaftracking (was ich sehr spannend finde) und eine gezielte Auswahl der Trainingsarten (Krafttraining, Wandern, Radfahren usw., zum spezifischeren Tracken).

Was die 100 „verdienten“ Steine betrifft, so war es ein Leichtes, etwas anderes als Zielsetzung zu bestimmen. Wenn ich eines genug habe, dann Wünsche.

Und – mh, irgendwas hatte ich noch, was ich heute hier mitaufnehmen wollte? Aber irgendwie weiß ich gerade nicht mehr was. Auch okay, war schließlich genug Labberei für heute.