[Status quo] 8 Wochen nach OP

Medizinisch

Ich kann einfach nicht verstehen, was es bei meinen Eisenwerten noch zu zögern gibt? Gemäß meinen Blutwerte sind meine Speicher leer und da nutzt es, meiner Meinung überhaupt nichts, wenn ich, nach Anweisung meines Hausarzts, einfach mein Kräuterblut (Florandix) weiternehmen soll, schließlich hat es mich bisher weder vor einem Mangel bewahrt und noch dafür gesorgt, dass meine Speicher wieder aufgefüllt werden. Echt, ich kann dass einfach nicht verstehen, warum sich da so quer gestellt wird (generell, denn mit dem Vitamin D3, war es ja auch schon so ein Theater). Ich werde morgen mit der Endokrinologischen Praxis Kontakt aufnehmen, die die Substitution mit Eisen empfohlen hat und einfach mal hoffen, dass ich von dort ein ausreichend umfassendes Rezept bekomme.

Dann hat mich schon wieder eine Gehörgangsentzündung ereilt, die jedoch schmerztechnisch bisher eher dezent vor sich hin dümpelt; aber was noch nicht ist kann ja noch werden. Ich habe ja sonst nichts so tun, als meinen Hintern bei Ärzten platt zu sitzen, weswegen ich mir sicherheitshalber gleich noch Ohrentropfen mit Antibiotika schreiben habe lassen.

Erfreulich ist die Meldung, dass die Abrasio keinerlei Befunde mit sich gebracht hat, sodass zumindest diese Baustelle keine Folgeuntersuchungen, außer der üblichen Frauenärztlichen Kontrollen, mit sich zieht.

Essen

Nach wie vor wird mir schnell schlecht, wenn ich eine Mahlzeit esse. Leichte und flüssige Sachen, wie Joghurt oder Suppe gehen etwas besser. Ansonsten schmecken die ersten Bissen noch richtig gut, doch dann kommt die Übelkeit dazu und ich kann mich nur noch bemühen alles unten zu halten.

Um wieder etwas mehr Schwung nach unten in meine Wiegetage zu bekommen, habe ich nicht nur meine sportliche Bewegung etwas verändert (mehr Laufen), sondern mir auch Mühe gegeben wieder regelmäßig zu essen, täglich ein Handvoll Nüsse (für die extra Kalorien) einzubauen (ja, ich habe sogar eine Ladung Low Carb-Kekse gebacken) und vor allem jeden Tag meine Proteinshakes zu trinken (was mir mitunter recht schwer fällt). Mal sehen ob es was bringt, oder ob ich noch weiter an Veränderungen arbeiten muss.

Sport

Wie bereits erwähnt, habe ich meine Bewegung etwas mehr Richtung Laufen verlagert und angefangen mehr Steigungen in meine Wegstrecken einzubauen. Noch bin ich bergauf ziemlich kurzatmig am Schnaufen (ich glaube ich muss immer mal ein paar Atemübungen machen, ich habe ja fast das Gefühl zu hyperventilieren!) und brauche immer wieder Atempausen, dennoch war ich ziemlich zufrieden mit mir, dass ich es am Ende doch immer den Berg rauf schaffe. Zudem habe ich endlich neue Nordic Walking-Stöcke bekommen und einen tollen Trinkrucksack; aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Status quo

Wiegetag: ­­11. August 2014 =  160,9 kg (Start: 192,6 kg /Jan 2014)

Das Rumgedümpel mit der Waage macht mich echt verrückt. Eigentlich sollte ich mich freuen, dass es trotz allem, auf jeden Fall in 500 g Schrittchen weiter nach unten geht, aber gerade in dieser (noch relativ OP-zeitnahen) Phase, habe ich einfach auf (noch) flottere Fortschritte gehofft. Deswegen habe ich beschlossen, dass eine Veränderung her muss, mit der hoffentlich neuer Schwung Hand in Hand geht, schließlich will ich unbedingt die nächsten 30 kg anpacken und war heute spontan zu einer Typveränderung beim Frisör.

August 2014 klein