[Status quo] Ende Dezember 2014, 6 Monate nach OP

Medizinisch

Da mittlerweile die Ärzte, die mich in Krankenhaus Sachsenhausen operiert habe, in ein anderes Krankenhaus gewechselt, und ich mich dort noch nicht um einen Nachsorge-Termin bemüht habe, habe ich beschlossen, die nötigen Untersuchungen bei den Ärzten meiner Wahl hier bei mir zu Hause machen zu lassen. So war ich gerade bei meiner Endokrinologin für die Blutuntersuchungen und werde Mitte Januar 2015 in einer Radiologischen Praxis, neben einem Termin für ein MRT des kleinen Beckens, auch gleich die Bauchsonographie machen lassen.

Wenn das alles gut klappt, dann behalte ich das auch für die Zukunft so bei. Ich richte mich grundsätzlich nach den Nachsorge-Empfehlungen aus dem Krankenhaus, besorge mir die Termine aber wo ich will. Nur in Notsituationen, wenn es möglich ist, wende ich mich an die erfahrenen Ärzte, die mich auch operiert haben.

Ansonsten gibt es medizinisch erfreulich wenig Neues. Und was meine Blutwerte betrifft, so muss ich nun eh erst auf die Ergebnisse warten, wegen der Feiertage wird sich das wohl noch ein wenig rauszögern.

Essen

Mit dem Essen war es die letzten 4 Wochen echt ein Problem – wir sind nämlich umgezogen, haben Stunden, Tage, Wochen – damit verbracht in der neuen Wohnung zu renovieren und sind abends völlig fertig zu Hause aufgeschlagen, nur um dann weiter zu arbeiten und unsere Sachen zu packen.

Und so sehr ich mich auch bemüht habe unsere Kohlenhydratarme Ernährung beizubehalten, so ging es doch einfach über meine Kraft, dann auch noch gemäß den mir selber gesetzten Regeln einzukaufen und zu kochen.

So war es war nicht gänzlich zu verhindern, dass ich zum Teil überhaupt nichts, viel zu wenig gegessen habe oder dass wir abends mal konventionelle Pizza hatten oder Zwischendurch aus schon mal ein süßes Stückchen vom Bäcker auf dem Kaffeetisch lag.

Bis auf kleinere Probleme und hier und da Mal schmerzhaften Magenschmerzen (meist vom vielen Bücken, was mir immer auf den Bauch drückt), bin ich ziemlich froh darüber, dass sich mein Magen- und Darm trotzdem doch noch so gefällig gezeigt hat.

Sport

Trotz guter Vorplanung, war doch die Renovierung umfangreicher als gedacht. Und so musste ich meinen Sport für gute 4 Wochen aussetzten. Begeistert war ich nicht gerade, doch ganz ehrlich ich hätte es wahrscheinlich auch nicht geschafft neben der Arbeit, auch noch mein Sportprogramm durchzuziehen; schon allein aus Zeitgründen, wäre das gar nicht möglich gewesen. Da nun erst einmal die Feiertage kommen und dann noch die Tage zwischen den Jahren, wo mein Fitnesscenter geschlossen ist, werde ich wohl die Zeit mit meinen Runden auf dem Ergometer überbrücken, bis ich im nächsten Jahr wieder voll einsteigen kann.

So habe ich auch gleich heute am 2. Feiertag damit angefangen.

Status quo

Aktueller Wiegetag: 22. Dezember 2014 = 132,6 kg (Start: 192,6 kg /Jan 2014)

Hätte ich nicht schon einen so langen Weg zurückgelegt, so viel abgenommen und mich um Fitness bemüht – ich hätte die letzten 4 Wochen, die viele Arbeit, den Stress und die Hektik, wahrscheinlich nicht durchgestanden.

So waren es nur meine Beine und Knöchel, die abends dick waren, ein Problem mit meinen Venen, die Arme taten weh und der Rücken war komplett steif. Aber ansonsten habe ich mich fit gefühlt. Nicht auszudenken, wie die Situation mit 200 kg gewesen wäre!

Mit dem Gewicht war es derweil mal wieder eine „lustige“ Sache. Je weniger ich gegessen habe, umso mehr habe ich zugenommen! So gesehen kamen mir die Croissants und die Pizza doch nicht so unrecht, denn erst als ich mich bemühte mehr und kalorienhaltigeres zu Essen, ging das Gewicht wieder runter – und zwar rasant!

Eine Woche nach dem Umzug beginne ich mich jedoch schon langsam wieder zu erholen und zu mir zurück zu finden. Der Essensrhythmus und Speiseplan sind auf dem Weg in die „Normalität“ und die Sache mit dem Sport, wenn auch zunächst (wegen der Feiertage) lediglich im kleinen Rahmen, ist auch wieder angerollt.