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happy me #08

T50  / Montag, den 4.12.2017

Heute kam mein letzter Amazon Haul, neben dem bereits in der letzten Woche erwähnten Filz für meinen Tolino, gab es noch ein Buch, Gary Kellers „The One Thing“, ein Make up Radiertuch, für mein Make up-Projekt, ich habe immer noch ziemliche Problem, das Zeugs, was ich tagsüber nicht bereits ver- und abgeschmiert habe, am Abend auch wieder abzubekommen, die Oval Brushes, auch fürs Projekt, sind noch unterwegs, und Gadgets fürs Studio.

Kniebandagen, meine alten sind total ausgeleiert und haben ihren Ruhestand wahrlich verdient und ein anständiges Polster für die Hantelstange beim Hip Thrust, den mein neuer Trainingsplan vorsieht.

Wie ich das schon ein paar mal an mir beobachten konnte, kam heute dann der Stress, der letzten Woche hoch und ich habe den ganzen Tag nach essen gesucht. War nicht schön, aber am Ende muss ich sagen, konnte ich doch ganz gut damit umgehen. Natürlich habe ich eine Menge gefüttert, aber eben doch auch nicht so viel, wie schon vorher. Vor allem aber ist, nun am Abend, alles damit gut. Keine Selbstvorwürfe, sondern einfach ein entspanntes „war eben heute so“ und „ich bin bestmöglich damit umgegangen“.

Gemüsemotto des Tages:
Rotkohl

Bewegung:
keine

 

T51  / Dienstag, den 5.12.2017

Nach dem Gestern, also der stressbedingten Futter-Entgleisung, hat heute meine Freundin, mir ihrer so wundervollen Empathie, dem ein Ende gesetzt. Mein Mann und mein Sohn haben sich wirklich Mühe gegeben mich aufzufangen, mich zu stärken und wegen der Ereignisse der letzten Woche zu unterstützten, aber erst das Gespräch mit meiner Vertrauen konnte alles soweit glätten, dass ich mich wieder gut fühle. Dass ich mich nicht gut gefühlt habe, habe ich nämlich erst erkannt, als ich letzte Nacht endlich wieder erholsamen Schlaf gefunden habe. Und obwohl ich das dachte, hatte ich diesen nämlich nicht; was mir im Vergleich bewusst geworden ist. Also merke: unterschätze nie Stress.

Heute war nicht allzu viel zu tun, Training, Haushalt und etwas PC-Arbeit, die ich mir so Mühevoll aufzwingen musste, dass das nicht lange vorgehalten hat. Ich halte es zwar für wichtig für mich, dass ich mir auch damit eine gewisse Routine erarbeite, aber trotzdem bin ich ja mein eigener Herr und nichts ist so wichtig, dass es unbedingt erledigt werden muss. Balance – ist hier mein Zauberwort. Aber die zu finden ist eben auch nicht so einfach.

Gemüsemotto des Tages:
Spinat

Bewegung:
Training

 

T52  / Mittwoch, den 6.12.2017

Auch heute war ein eher langweiliger Tag, mit den üblichen Aufgaben. Daneben habe ich heute noch ein paar der bereits erprobten Zucchini-Muffins produziert. Die sind aber diesmal noch viel besser geworden, was, wie ich denke, an dem erhöhten Einsatz von Xanthan liegt und vielleicht auch neu ausprobierten Kakaofasern-Anteil, sowie an den Schokodrops. Schokodrops machen natürlich alles immer ein bisschen köstlicher, oder? Ich bin wirklich gespannt, was weitere Versuche mit dem Rezept noch so alles hervorbringen werden.

Darüber hinaus gibt es jedoch höchst wenig zu berichten.

Gemüsemotto des Tages:
Karotten

Bewegung:
Einkaufen zu Fuß

 

T53  / Donnerstag, den 7.12.2017

Heute habe ich das erste Mal meinen neuen Beine-Plan ausprobiert – und es dabei wohl mal wieder etwas übertrieben? Nun, ich finde es zumindest sehr schwer beim Training Maß zu finden. Wobei es grundsätzlich schon mal gut ist, dass ich dieses Mal eine Auswahl vorgelegt bekommen habe, die mich zumindest zum Teil etwas begrenzt, aber … irgendwie. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall – und irgendwie ist alles andere ja auch egal.

Gemüsemotto des Tages:
Reste Karotten

Bewegung:
Training

 

T54  / Freitag, den 8.12.2017

Weil wir morgen unterwegs sind, habe ich heute, an die gestrigen Beine, gleich noch Arme und Schultern dran gesetzt. Ging gut; bis ich gedacht habe noch ein bisschen Cardio anzusetzen. Eigentlich passt es ja ganz gut, aber nach Gestern – hui, das was gar nicht so ohne auf dem Crosstrainer ein wenig Gas zu geben. Aber, auch hier wieder, mir hat es großen Spaß gemacht, also so what?

Gemüsemotto des Tages:
Zucchini

Bewegung:
Training

 

T55  / Samstag, den 9.12.2017

Ich glaube ich habe noch nie so früh im Jahr einen Tannenbaum geschmückt. Und ja, es hat sich schon etwas seltsam angefühlt. Nun, als ich noch zu Hause gewohnt habe, wäre das wohl auch jenseits des „Normalen“ gewesen, den Tannenbaum am 2. Advent zu schmücken, geschweige den, dass wir Kinder den Tannenbaum hätten schmücken dürften; okay, das galt nicht immer, aber oft. Aber es hat auch großen Spaß gemacht. Und nun habe ich tatsächlich auch was davon; insbesondere wo mir doch die Adventszeit sehr viel wertvoller ist (Vorfreude), als Weihnachten (viel zu stressig und oft unschön, schon auf Grund der zu hohen Erwartungen, die stets in diesem Zusammenhang, befeuert von der Gesellschaft und den Medien, auch von mir, geschürt werden).

Nun werden noch ein paar Cookies gebacken. Heute habe ich mir was mit Haferflocken, Canberries und Walnüssen überlegt; wobei ich ja auch noch die Dr.Almond Vanillekipferl und die Lebkuchen in petto hätte? Aber die „Rote Beete-Brownies“, stehen heute auf jeden Fall noch an.

Und es passt ja auch, denn draußen tobt ein Schneestürmchen, für Mannheim eher die Ausnahme, keiner der Familie muss heute raus und da können wir gemeinsam eine nette Adventskaffee-Stunde unter dem Tannenbaum verbringen. Insbesondere da wir gestern auch noch in Hockenheim waren, in der „Bonafede Kaffeerösterei“, und dort die diesjährige Weihnachts-Kaffeemischung gekauft haben. Perfekt.

PS: Bei dem workwear-Shop von „Engelbert Strauss“ waren wir bei der Gelegenheit auch. Wahnsinnig voll der Laden an einem Samstag, aber zwei deren Langarmshirts, in schicken Farben habe ich mir trotzdem gegönnt. Qualität und Preis stimmen, sodass sich ein bisschen anstehen an der Kasse durchaus lohnt, finde ich.

Gemüsemotto des Tages:
Kürbis, Karotten, Pastinaken, Süßkartoffel

Bewegung:
keine

 

T56  / Sonntag den 10.12.2017

Ich denke schon eine Weile darüber nach, wie ich das mit meinem „happy me-Tagebuch“ ein wenig anders gestalten könnte. Mir macht es tatsächlich Spaß innerhalb diesen Rahmens, der sich ja einer langsamen, aber stetigen Entwicklung, einer ganzen Reihe an Punkten in meinem Leben und Verhalten verschrieben hat, ein regelmäßig ein Wochen-Tagebuch zu posten.

Nur gibt es, naturgemäß, innerhalb einer langsamen Entwicklung nicht jeden Tag etwas aufregendes zu berichten. Tatsächlich liegt ja ein Teil meiner Aufgaben darin Routinen zu etablieren. Und ganz ehrlich, wenn ich schon finde, dass es langweilig ist, die immer selben Routinen zu posten, muss es noch viel langweiliger sein, diese wieder und wieder lesen zu müssen.

Also, denke ich, muss ein anderer „Wochen-Tagebuch“-Ansatz her; einer, der auch für mich eine Gewisse Herausforderung darstellt (und damit vielleicht auch unterhaltsamer ist).

Spontan fiel mir dazu eine Themenbezogenes „Wochen-Tagebuch Motto“ ein. Also ein Motto unter die ich meinen „happy me-Wochen-Tagebuch“-Einträge stellen kann. Eine Wochen-Überschrift, zu der ich mir jeden Tag ein paar Gedanken machen kann, ja vielleicht sogar: sollte. Schließlich ist es ja oft so, dass ich immer ein paar Tage benötige, und wenn es mal ganz Dicke kommt, sogar Wochen/Monate, mich gedanklich, mal in diese und mal in jene Richtung fortzubewegen, um am Ende ein (vorübergehendes, auf meinem aktuellen Wissensstand beruhendes) Statement für mich formen zu können.

Ich habe mir überlegt, dass ich damit anfange, die nächste Woche, jeden Tag etwas was mich beschäftigt, als Gedanken in diesem „happy me-Wochen-Tagebuch“ festzuhalten. Dazu habe ich ein älteres Stichwort aus dem Archiv geholt: Brainwave. Das erste Wochenmotto, wird also unter „happy me #09 – 7 brainwaves“ laufen. Mal sehen was am Ende dabei rumkommt.

Gemüsemotto des Tages:
Pfannengemüse-Mix

Bewegung:
keine

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