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Wadenkrämpfe bei low carb

Ich habe im Vorfeld eine Weil hin und her überlegt unter welchem Menüpunkt, ich ein Thema wie dieses posten soll. Letztendlich habe ich mich für „Diet“ entschieden, da dies, meiner Meinung nach, viel mit Ernährung zu tun hat.

Dinge, die man nicht braucht

Ich habe sie wirklich nicht vermisst und hatte sie schon wieder vollkommen vergessen – die schmerzhaften, leider allzu realen, Wadenkrämpfe, in den Morgenstunden, zwischen Schlafen und Wachen, Traum und Wirklichkeit.

Sie enden dann gleich wieder, wenn ich meine Beinmuskulatur bewusst entspanne und „ausschüttle“, doch hallt der Krampf noch den ganzen Tag über im Bein nach. Doch er unterbricht unschön meinen Schlaf.

Witziger weise fällt mir erst nun auf, dass mich die Wadenkrämpfe phasenweise durch 3 Jahre low carb begleitet haben und erst dann vollkommen weggingen, als ich wieder mehr KHs gegessen habe.

Zu diesem Zeitpunkt …

… bin ich nun seit 3 Wochen wieder low carb, da kann es natürlich immer noch sein, dass mich ernährungsbedingte Umstellungsprobleme, Keto-Grippe, plagen; zumal ich auch mit zeitweiligen Kopfschmerzen und einen trockenen Mund und gesteigerten Durst aufwarten kann.

Trotzdem hatte ich bisher mit Wassereinlagerungen zu kämpfen; so als wollte es mein Körper es einfach nicht hergeben, fehlenden Nachschub an KHs zum Trotz. Just am Vortag habe ich jedoch beobachtet, dass ich ungewöhnlich oft zur Toilette musste, bei gewohnter Trinkmenge und durchschnittlich (feuchter) Ess-Menge, bei möglichst wenig KHs und einer nicht übermäßigen, aber doch fettreichen Ernährung.

Um das noch hinzuzufügen, weil es bei diesem Thema immer wieder aufkommt, meine Leberwerte sind aktuell ok, mein Vitamin D3 Spiegel gerade so im Rahmen, aber nicht gut. Magnesium supplementiere ich seit Jahren.

Medikamente, gar entwässernde Medikamente, nehme ich zurzeit keine.

Und ja, das Krampf geschüttelte Bein, ist mein Problem-Bein. Besenreiser, Wassereinlagerungen/Ödem, Krampfadern, Venenentzündungen, Thrombose, chronische Veneninsuffizienz, dieses Bein hat vieles zu bieten, noch mehr durchlitten und ist sehr anfällig – für praktisch alles.

Erfahrungen und Vermutungen

Auch wenn das Problem für mich nie im Fokus stand und ich bisher keine näheren Auszeichnungen dazu gemacht habe, quasi ein Wadenkrämpfe-Tagebuch geführt, habe ich natürlich in der Vergangenheit nichts unversucht gelassen, um das schmerzhafte Problem loszuwerden: (viel) mehr trinken, mehr Magnesium, mehr (grünes) Gemüse, mehr Brühe/Salz und zusätzlich Kalium. Doch was ich auch versucht habe, die Wadenkrämpfe blieben mir (im low carb/keto) erhalten.

Grundsätzlich ist mir auch klar, dass es bei einer Ernährungsumstellung auf low carb, nicht nur in der ersten Zeit, sondern grundsätzlich, zu einer vermehrten Wasserausscheidung kommt und dabei Mineralstoffe ausgeschieden werden.

Desweiteren habe ich gelesen, dass der Magnesiumspiegel im Blut nachts etwas absinkt und dem die abendliche Einnahme von Magnesium entgegenwirken könnte. Auch das Einreiben mit Magnesiumöl könnte helfen.

Auch das mit dem Glas Wasser mit Salz trinken, halte ich für nachvollziehbar; wer es kann, morgens nach dem Aufstehen etwas Salz in einem Glas Wasser aufzulösen und zu trinken? Nur zu.

Eher für gewagt halte ich die Spekulationen zu einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts, dafür finde sich ebenso viele Meinungen, wie zum Gegenteil. Aber was kann es schon schaden dem zu folgen? Deswegen habe ich mich auch darum bemüht mehr grünes Gemüse zu essen.

Atkins hätte angeblich gegen nächtliche Wadenkrämpfe öfter mal einige Stängel Petersilie zu essen empfohlen. Auch, dass kann nicht schaden und wird von mir auch bereits so umgesetzt. Allerdings nicht als Folge einer Atkins-Empfehlung, sondern der TCM, die viel frische Kräuter empfiehlt.

Desweiteren wird von „zu wenige KHs und viel Eiweiß“ geschrieben. Mh … damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Und (nach dem Wadenkrampf) „Zucker zu essen, dann trete unmittelbar eine Entspannung ein“, halte ich ebenfalls nicht für sinnvoll und ist ja auch im Grunde keine Option.

Und was nun?

Ich habe vor eine Art Wadenkrampf-Tagebuch zu führen und ggf. meine Erkenntnisse in diesem post nachtragen.

Natürlich supplementiere ich auch weiterhin Magnesium. Ich werde die Einnahme jedoch ein wenig umstellen und es nun abends, vor dem Schlafen gehen trinken.

Ich werde mir Magnesiumöl zum Einreiben ansetzten.

Ich behalte auch weiterhin meine Trinkmenge im Auge und werde auch meine tägliche Salzaufnahme achten. Und natürlich auch darauf, dass sich genug grünes Gemüse und Petersilie in meiner Ernährung findet.

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