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[ZUKI – 12 Wochen 7/12] Ketose

In dieser Woche ging es im ZUKI 2020-Programm um die Ketose. Ein Thema, was von mir einst gründlich missverstanden wurde und in dem Bestreben, sie zu erreichen, ich jeden nur möglichen Fehler gemacht habe. Von den ganzen Mythen, die mir dabei so begegnet sind und die, zumindest ansatzweise, durchaus für wahr angenommen habe, einmal ganz abgesehen.
Was mich auch wieder daran erinnert, dass alles was ich zum Thema bisher geschrieben habe dringend überarbeitet gehört!

Wie auch schon bei den Themen der Vorwochen, habe ich die angebotenen Informationen zwar aufgesogen, aber nicht gleich in die Tat umgesetzt; nicht zuletzt deswegen, weil ich wieder ein Stück schlauer geworden bin.

Mein Ziel ist es auch weiterhin, mich wieder ganz und gar im low carb zu Hause zu fühlen. Dabei habe ich jedoch an Rosenmontag bewusst eine Ausnahme gemacht, ein Berliner, und auch etwas, ca. 1,5 kleine Scheiben von meinem Sauerteigbrot gegessen.

kleiner Exkurs in meine Fermente-Küche

Den Sauerteig-Ansatz, den ich nun seit mehr als einem Jahr hege und pflege, und den ich regelmäßig zum Brot backen verwendet hatte, habe ich damit „aufgelöst“. Sollte mir irgendwann wieder einmal der Sinn nach eigenem Sauerteigbrot steht, muss ich erst wieder einen Ansatz „großziehen“.

Mein Ansatz war großartig und ich hatte mich so an diese „Kultur“ gewöhnt, dass es mir tatsächlich schwerfiel sie aufzulösen. Aber schließlich gibt es auch noch anderes zu pflegen, zb. meinen Kombucha-Pilz, den Wasserkefir, zahlreiches milchsauer vergorenes Gemüse und die Sprossen, Keimlinge und die Küchenkräuter, die zuletzt Einzug in meine Küche gehalten haben.
Fermentieren. läuft also weiterhin.

high carb Schummeln

Ich habe im Vorfeld lange hin und her überlegt, ob oder ich mir, in dieser Phase, Ausnahmen gönne. Da ich zurzeit ein recht hohes Trainingsvolumen fahre und an besagtem Rosenmontag an meinem Bein-Tag ordentlich reingehauen hatte, habe ich das Experiment des „Schummelns“ dann doch gewagt. Zudem habe ich von jeher eine echte Schwäche für Berliner, bei uns „Kreppel“ genannt.

Was soll ich sagen, das geschmackliche Erlebnis war enttäuschend, lediglich die Konsistenz im Mund diesen konventionellen Industrie-Produktes, vielleicht hätte mir der Berliner in einer selbsthergestellten Variante besser geschmeckt, war äußerst befriedigend – was mir aber auch mal wieder bestätigt hat, wie perfekt diese „konventionellen Industrie-Produkte“ designt sind und wie „optimal“ auf den Verzehr von uns Menschen zugeschnitten.

Die kleinen Stücke meines eigenen Sauerteig-Brotes zu genießen, war dagegen etwas ganz anderes. Sättigend und geschmacklich hervorragend, aber längst nicht so befriedigen im Mundraum, wie das industriell optimierte süß-fettige Teilchen.

So bin ich mir sicher, dass mich ein Stück eines solchen selbstgebackenen Brotes zum jetzigen Zeitpunkt nicht verführen wird zum „vor ZUKI-Programm Status“ zurückzukehren. Ich kann ehrlich sagen, dass es geschmeckt hat, ich es jedoch zurzeit nicht brauche.

Dass mir der Kreppel – zum Glück! – überhaupt nicht geschmeckt hat, hat mich entspannt und mir fürs Erste die „Angst“ schnellen KHs anheimzufallen genommen. Auch wenn ich ihn (und damit die ganze übliche Supermarkt-Industrie-Palette) auch weiterhin für potenziell gefährlich für mich halte.

So weit, so gut. In nächster Zeit steht keine größere Bewährungsprobe an (Urlaub, Feiertage, Geburtstage, Familienfeste o.ä.) und ich habe auch nicht vor mich vor die Frage „cheat or not to cheat“ zu stellen. Doch früher oder später wird eine solche kommen. Und ich bin nicht mehr so blind, um davon auszugehen, dass ich für alle Zeit „safe“ wäre und mir so was nicht passieren wird.

zurück zum Thema

Ich kann, und werde, von diesem spannenden Thema nicht ablassen. Und wenn für mich alles gut verläuft, ich also weiterhin am (low carb-)Ball bliebe, im nächsten Halbjahr, dann plane ich im Herbst/Winter mich näher damit zu beschäftigen und bewusst auf eine Ketose und eine Keto-Adaption hinzuarbeiten.

In meiner aktuellen Situation halte ich das nicht für relevant und über den Sommer schon mal gar nicht.

Doch ein paar Buchtipps möchte ich weiter unten dann doch noch loswerden.

kleiner Gesundheitscheck

Insgesamt war es eine stressige Woche, körperlich, als auch seelisch. Und ich bin wirklich überzeugt davon, dass ich diese nicht so gut überstanden hätte, wenn ich high carb gewesen wäre.

Wenn ich an meine Erfahrungen aus den letzten 2 Jahren denke, dann hätte ich die Tage wohl eher nicht ohne Fressanfall hinter mich bringen können. Tatsächlich habe ich mich trotz hoher Beanspruchung relativ entspannt gefühlt, habe erholsam geschlafen und konnte auch im Training meine Leistung hochhalten.
PS: Notiz an mich: rote Paprika weglassen. Gefahr von Sodbrennen!

mood tracker

Ketose, auf später verschoben.

Auch wenn ich mental
in dieser Woche
ein wenig ins Schleudern gekommen bin
essenstechnisch
habe ich mich jedoch sicher gefühlt.

[ZUKI - 12 Wochen 1/12] der Einstieg: chaotisch

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Neugierigen und Einsteigern, kann ich Jimmy Moores „Ketogene Ernährung“, sowie sein Kochbuch Moore und Emmerichs „Das Keto-Kochbuch“ empfehlen.

Für Englisch-sprachige Interessierte und auch für Fortgeschrittene Dr. Kristie H. Sullivan Ph.D.s „A Journey Worth Taking: Cooking Keto with Kristie“ oder Sahil Makhijas „Keto Life“ (Rezension folgt….). Als deutschsprachige Ausgabe Suzanne Ryan „Simply Keto

Interessierte, die sich kompakte Informationen möchten, empfehle ich Daniela Pfeifers „Keto Basics“. Für die, die sich für die Grundlagen interessieren Ulrike Gonders „Keto Kompass“ (Rezension folgt…).

[ZUKI - 12 Wochen 7/12] Ketose[ZUKI - 12 Wochen 7/12] Ketose
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Erläuterung

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Kennzeichnung als Werbung, wegen Markennennung. Ich habe die hier aufgeführten Produkte selber gekauft und berichte freiwillig darüber. Diese Zusammenfassung spiegelt meine eigene Meinung wider. Grundsätzlich muss in einem solchen Fall nicht gekennzeichnet werden. Es könnte jedoch der Eindruck entstehen, dass ich die hier aufgeführten Produkte aktiv bewerbe, und in diesem Fall eine fehlende Kennzeichnung abmahnbar wäre.

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