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[ZUKI – 12 Wochen 6/12] Entschlacken und Entgiften

Was über das Thema „Entschlacken und Entgiften“ so kursiert, kann einem echt gruseln. In einem Lager wird mit Terpentin und anderen kuriosen Mitteln gekurt, wird ausgeleitet, eingeleitet und durchputzt. Im anderen heißt es, alles Blödsinn, entschlacken und entgiften? Braucht man nicht, dazu haben wir schließlich unsere Entgiftungsorgane!

Ich habe lange nicht gewusst, was ich von dem Thema halten soll. Heute denke ich, dass die Wahrheit, wie immer eigentlich, in der Mitte liegt. Zu diesem neuen Verständnis hat auch der ZUKI-Kurs beigetragen, der genau dort ansetzt – sanfter und menschlicher, abseits der genannten Extreme.

Im Zuge dessen habe ich viel über meine „Entgiftung“ nachgedacht und mir ist klar geworden, dass das was ich die letzten Jahre durchlaufen habe eine gigantische Entgiftungsaktion war und der Grund warum sich bei mir so vieles verändert hat.

Mir ist klar geworden, dass Abnehmen auch Entgiftung bedeutet. Eine Entgiftung, die sich nicht nur auf meinen Körper beschränkt hat, sondern auch auf meinen Geist und die ich nie als eine solche wahrgenommen habe.

Denn die Wucht, mit der ich durch mein (und zwangsläuft damit auch durch das von anderen) Leben gefegt bin, hat mich sehr geängstigt. Und keine Frage, wenn das für mich schon so unverständlich war, kam viele andere damit gar nicht zurecht.

Sprich, ich habe da (zum Teil) ein ziemliches Trümmerfeld hinter mir gelassen – ohne die Möglichkeit einer Erklärung. Aber wie will man jemanden, der so etwas noch nicht erlebt hat, erklären was gerade mit einem passiert?

Heute habe ich großen Respekt vor „Entgiftung“. Körper und Geist zu entgiften, ist ein unbeschreiblicher Vorgang, anstrengend und schmerzhaft, aber auch heilend und befreiend.

Zwischenfazit

Was schon ZUKI-Halbzeit? Himmel!

Oh man, ich bin (gefühlt) noch gar nicht richtig angekommen, da ist schon die Hälfte des Kurses rum! Tatsache ist jedoch, dass ich mich aktuell besser als je zuvor fühle. Das Problem dabei ist nur, dass ich das auch vor einem halben Jahr von mir gedacht habe. Erst der direkte Vergleicht hat mir nun gezeigt, dass das nicht die ganze Wahrheit war. Ich hoffe, dass behalte ich in Erinnerung.

Und, so mein Freund, man sähe es mir im Gesicht an, dass ich wieder abgenommen hätte. Sehr schön. Aber auch ich habe es bereits erkennen können. Hier und da hängt die Haut wieder etwas mehr, sitzt ein Hosenbund lockerer und schwingt ein Shirt etwas freier um die Hüften.

Herausforderung der Woche

… zu Besuch bei einem Veganer

In dieser Woche bin ich zu ersten Mal voll low carb zu Besuch bei meinem veganen Freund gewesen. Und ich habe getan was ich konnte, mit der größten Sorgfalt, seine Befindlichkeiten nicht zu stark zu belasten – schließlich bin ich zu Besuch bei ihm, habe ihn sehr gerne und respektiere seine Lebenseinstellung. Genauso wie er meine respektiert.

Weswegen wir auch im Vorfeld lange überlegt haben, wie wir das für uns beide optimal gestalten können. Am Ende haben wir uns darauf geeinigt, dass ich mir einen Anteil tierisches Protein (Salamisticks, hartgekochte Eier, etwas Käse und MiPro-Protein-Muffins) mitbringe und ansonsten bei Kokosöl-Kaffee, viel Gemüse und etwas Tofu bleibe.

Das Frühstück war eh gesichert, weil mein Keto-Porridge grundsätzlich eh vegan ist und ich mir mein Schoko-Whey separat hinzugefügt habe.

Am Ende ist es dann nicht ausgeblieben, dass ich etwas mehr an KHs hatte. So wollte auch ich ein Stück des „Schwarze Bohnen“-Brownies probieren, den ich für meinen Freund gebacken hatte und etwas Tofu-Käsekuchen musste dann auch sein. Seine Rote Linsen-Zucchini-Lasagne war übrigens auch super, die wollte ich natürlich auch genießen.

Dank des Kokosöl-Kaffees und meines gewohnten Porridges hat sich meine Verdauung die Tage relativ ruhig verhalten. Allerdings haben mir die Schwarzen Bohnen und die Roten Linsen schon ein wenig zugesetzt und schwer im Magen gelegen und das obwohl ich davon bewusst nur wenig gegessen habe.

Im März bin ich in Leipzig und hänge dann noch ein paar Tage bei ihm dran. Dafür haben wir uns überlegt ein die Reis-Tage (die bereits Thema in der ZUKI-Gruppe waren) durchzuführen. Die wollte ich sowie so ausprobieren, allerdings wollte ich damit warten, bis ich mich etwas stabiler im low carb eingefunden habe.

kleiner Gesundheitscheck

Mir geht es gut. Meine Verdauung hat sich weiter stabilisiert, mein Kopf ist noch klarer geworden und meine Schlafqualität noch besser. Auch der „wenn ich nicht gleich etwas zu futtern bekommen, dann fresse ich die Tapete von den Wänden“-Zwischendrin-Hunger ist vollkommen verschwunden – was für eine Befreiung!

Tägliche Protein-Menge – ist immer noch „naja“ und der Gemüse-Anteil könnte noch höher sein. KHs versuche ich zu vermeiden so es sinnvoll ist und Fett leiste ich mir schon ein wenig mehr.

Kalzium und Magnesium habe ich ein wenig umgestellt. Kollagen wieder eingeführt. Für die Omega 3s muss ich noch eine Lösung finden, Chorella überlege ich auszuprobieren und ebenso die Player Kupfer und Rutin für Venengesundheit sind auf meinem Radar aufgetaucht.

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Ja.
Weiter so.

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