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[ZUKI – 12 Wochen 8/12] Kalorien

Kalorien, waren das Stichwort dieser ZUKI-Woche. Doch gerade die habe ich diese Woche völlig aus meinem Kopf gestrichen. Ich hab’s nämlich „mit dem Rücken“ und kann mich nur unter Schmerzen bewegen. Das ist grundsätzlich nicht förderlich, vor allem nicht, da ich so weiter esse wie immer.

Erstaunlicherweise macht mir das am wenigsten aus, also das mit dem keine Extra-Kalorien verbrennen zu können, zu anderen Zeiten wäre das einer Katastrophe gleich gekommen. Viel schlimmer fand ich, dass ich nur sehr eingeschränkt mobil war und wie sehr mich diese Tatsache genervt hat. (mehr dazu siehe „Stress„)

Zum Glück war das Wetter nicht gerade einladend, um durch die Gegend spazieren zu wollen. Und gut hätte es mir im Moment eh nicht getan. Zur Ruhe kommen und sich moderat zu bewegen war für mich das Maß der Dinge diese Woche.

ich und Kalorien

Weil ich es so gelernt habe und es mich ein langes (Diät-)Leben begleitet hat, war es für mich „normal“ auf Kalorien (zählen) zu setzten, wenn ich mal wieder einen Versuch gemacht habe abzunehmen.

Ich habe nicht in Lebensmittelbezeichnungen gedacht, sondern in Kalorien. Und hatte ich noch 70 Kalorien frei, so habe ich mich nicht gefragt auf was ich Hunger habe, sondern wie ich diese 70 bestmöglich, also einer Alternative, die mir gerade noch so schmeckt, und mit möglichst viel Volumen füllen kann. Ergo bedeutet für mich 70 = Apfel.

Ich habe das System nie infrage gestellt, auch nicht, wenn ich mal wieder damit gescheitert bin, sondern die Schuld immer bei mir gesucht. Interessanterweise habe ich, auch noch, zu einem Zeitpunkt, an dem ich es eigentlich hätte bereits besser wissen müssen, wieder darauf zurückgegriffen (siehe Fettlogik Experiment).

Ich möchte betonen, dass nicht alles, was ich dabei gelernt habe, kontraproduktiv war. Ich denke immer noch, dass Kalorienzählen unter bestimmten Umständen ein nützliches Tool sein kann. Doch in vielen Fällen, insbesondere wenn man von einem hohen Gewicht kommt, dann halte ich Kalorien zählen für obsolet.

Und doch ist es wichtig, dass jeder der abnehmen will, Kalorien verstehen muss. Kalorien zählen: nein. Kalorien zu kennen: ja.
Davon bin ich mehr den je überzeugt.

Kalorien zählen

Wie bei allen Themen bisher, so geht Daniela Pfeifer in ihrem ZUKI-Kurs auch das Thema Kalorien eher entspannt an – und spricht mir damit aus dem Herzen. Denn, so auch ihre Aussage, die Frage der Kalorien, ist immer abhängig davon, was wir essen und wie es unsere Körper verarbeiten.

die Variablen

Energiebedarf
(Berechnungen setzen einen gleichmäßigen Stoffwechsel und ein gleichmäßiges Leben voraus)

Energiezufuhr
(natürliche Lebensmittel können bestenfalls in Mittelwerten zusammengefasst werden)

Energiespeicherung
(unterschiedliche Stoffwechsel, unterschiedliche Marko- und Mikro-Nährstoffe, unter schiedliche Wirkung)

die Fakten

Und ich denke hier sind wir uns alle einig, Fakt ist, wer dauerhaft viel mehr Energie zuführt – insbesondere der Art, mit der sein Körper so gar nicht zurechtkommt – als er verbraucht, wird zunehmen! Deswegen halte ich es für wichtig Kalorien zu kennen und grob im Überblick zu behalten!

die Vorraussetzungen

Das setzt jedoch eine möglichst natürliche Ernährung, wenn überhaupt, mit nur sehr wenigen industriell verarbeiteten Lebensmitteln, mit viel Gemüse, Fetten und ausreichend Protein voraus.

Zusätzlich gilt für die, die von einem sehr hohen Gewicht kommen, je weniger Kohlenhydrate, desto besser.

Eigentlich ganz einfach, oder?

kleiner Gesundheitscheck

Da habe ich mich doch wohl beim letzten Sonntäglichen Zumba übernommen und damit die Spitze des Eisberges, aka Stress, erreicht, der daraufhin gekippt ist.

Die Überlastung der Muskulatur, so die Erklärung, zusammen mit dem psychischen Stress, mein Sohn arbeitet an seiner Masterarbeit und macht die ganze Familie kirre und der Sorge wegen möglicher Infekte, die meine geschwächten Lungenkranken Familienmitglieder in Gefahr bringen könnten, hat mich unter Spannung gesetzt, die sich als Rückenschmerzen manifestiert haben.

Die Folge davon, dass es vorne „zugeht“ (Oberschenkel Muskulatur, sowie allgemeine Anspannung), sind bei mir Schmerzen hinten, im Rücken. Also habe ich angefangen, nach Anweisung, mit kleinen Übungen, die vordere Muskulatur zu dehnen und so langsam wird es besser. Ich merke förmlich, wie sich nach und nach die Spannung im Rücken und im Kopf löst und das Aufrichten immer etwas einfacher geht.

Nichtsdestotrotz werde ich wohl auch nächste Woche noch daran zu nagen haben.

mood tracker

Egal, wie positiv ich diese Woche
auch versuche zu sehen,
so was brauche ich definitiv nicht.

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