Doris Muliar – Die Low Carb-Diät für den Thermomix

Seit Anfang September 2016 bin ich stolze und seit dem höchst zufriedene Besitzerin eines Thermomix. Und ich muss sagen, dass er sich in meiner täglichen Low Carb-Küche außerordentlich bewährt hat.

Für diese Buchvorstellungen sind natürlich die Vorzüge und die Nachteile eines Thermomix nicht von Bedeutung. Doch werden sie in den Rezepten schnell deutlich. Stehen einem Mixen, Rühren und Häckseln und Kochen und Dämpfen zur Funktionen zur Verfügung, sind Suppen, (lc-)Teige, Gemüse-Reibekuchen und/oder gedämpftes Gemüse und Fisch natürlich erste Wahl.

Und so sehr auch die (Mix-)Funktionen meines Thermomix zu schätzen weiß, bin ich, und werde ich wohl nie, ein Suppen-Fan – was für mich, schon einmal einen Gutteil der Rezepte von Doris Muliars „Die Low Carb-Diät für den Thermomix“ nur bedingt interessant macht. Dazu kommen noch die Rezepte mit Lebensmitteln, die ich auf Grund meiner Autoimmunerkrankung nicht vertrage und meide, wie Hülsenfrüchte und Pseudo-Getreide, wie Quinoa, die für mich ebenfalls wegfallen.

Was aber eine sehr persönliche und individuelle Sache ist und was ich dem Kochbuch auch natürlich nicht zur Kritik mache! Aber was bleibt dann noch? Und warum ich dieses Kochbuch trotzdem so toll und unglaublich hilfreich finde?

Nun, ich bin weder ein Rezepte-Erfinder, brauche also Ideen von anderen, die ich dann aber durchaus geschickt für mich optimieren kann, und ich bin kein besonders guter nach Gefühl-Kocher, was im Zusammenhang mit dem Thermomix für mich bedeutet, dass für mich die technischen Angaben, für Zeit, Temperatur und Umdrehungen höchst wichtige Informationen sind, die ich, um mich vor Küchen-Katastrophen zu bewahren, von anderen beziehen muss.

Ergo, für mich persönlich sind nicht so sehr die Zutaten von Bedeutung, die kann ich schließlich variieren, sondern vor allem die Ideen und die technischen Angaben, für ein optimales Ergebnis und einen verbesserten Ablauf, bei der Arbeit mit dem Thermomix.

Und genau dafür finde, ich persönlich „Die Low Carb-Diät für den Thermomix“ einfach genial. Darüber hinaus finde ich, dass das Kochbuch einen wirklich sehr guten Einblick in die und einen Querschnitt durch die low carb Küche gibt, der nicht nur für Einsteiger eine funktionale Basis darstellt, sondern auf für Profis so manche Idee liefert.

Was ich als Nächstes aus „Die Low Carb-Diät für den Thermomix“ ausprobieren will? Puha – wie lang soll diese Liste den werden? Auf jeden Fall wird der Schoko-Quark-Kuchen mit Beeren (Seite 186) darauf stehen, ebenso die Low Carb-Pfannkuchen (Seite 180), eine Variante mit Kokosmehl. Die „Zucchini-Omelett-Torte“ (Seite 139), „Grüne Bohnen mit Pilzen und Käsesauce“ (Seite 106), der „Blechkuchen Elsässer Art“ (Seite 84), mit einer interessanten Leinsamen, Käse-Boden-Kombi, sowie die Leinsamen-Chia-Cracker (Seite 70), das Zitronenchutney (Seite 46) und und und … und wisst ihr, was … ich bin dann mal in der Küche!

Kleiner Edit: Den „Blechkuchen Elsässer Art“ (Seite 84) habe ich heute als Pizza-Teig genutzt, klasse! Absolut klasse. Hier mal ein kleiner optischer Eindruck: