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Nadja Hermann – Fettlogik überwinden

Ankes Bewertung

Ich bin auf „Fettlogik überwinden“ in einem Forum aufmerksam geworden, wo es innerhalb weniger Kommentare sehr unterschiedliche Aussagen auf den Plan gerufen hat und damit umgehend mein Interesse geweckt hat.

Tatsächlich ist „Fettlogik überwinden“ ein Buch, das provoziert und polarisiert. Und ich glaube das war auch zu einem guten Stück von der Autorin so gedacht. Denn oft genug sind wir nur dann bereit etwas zu überdenken, wenn wir mit wirklich konträren Meinungen konfrontiert werden.

Ich war einer der jenigen, der immer die Fettlogik-Sätze gepredigt und fest an diese Mythen geglaubt, die die Autorin hier auseinander nimmt und kritisiert. Ja, man durchaus sagen, dass ich mich an manche geradezu verzweifelt geklammert habe und mit und durch sie meine Welt erklärt und entschuldigt habe.

Und hätte ich nicht in den letzten 2 Jahren, als Teil meiner Entwicklung auf meinem Abnehmweg, viele davon bereits selber in Frage gestellt, hätte ich vielleicht gar nichts mit den Aussagen der Autorin anfangen können oder hätte sie schlicht als Unsinn abgelehnt.

So war „Fettlogik überwinden“ zu lesen für mich wie eine Offenbarung. Ich kann es nicht anders ausdrücken, denn mir beim Lesen stand der Mund vor Staunen, Unglaube, Überraschung und letztendlich vor Erkenntnis sprichwörtlich offen.

Eigentlich alle Kapitel, die jeweils Fettlogik-Aussagen oder Diät- und Fitnessmythen zur Überschrift haben, haben mich zum Nachdenken gebracht. Manche haben mich in ihrer Aussage richtiggehend erschüttert, sodass ich das Gelesene erst einmal verdauen und verarbeiten musste (und recherchieren, weil ich das alles so gar nicht glauben wollte), bevor ich mich dem nächsten Kapitel zuwenden konnte. Und nach einigen wollte ich spontan niederknien und der Autorin meinen Dank, meine Lobpreisung und meine volle Zustimmung entgegen bringen.

Ich würde das Buch am liebsten allen und jedem als Lesetipp ans Herz legen, damit auch sie erkennen welchen Irrtümern sie in Punkto „Fettlogik“ so aufsitzen. Doch damit aus Nadja Hermanns Buch auch echter Nutzen gezogen werden kann, denke ich, dass eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden sein „liebgewonnenen“ Glaubenssätze zu hinterfragen.

Seit dem ersten Durchlesen und dem ersten Verdauen des Gelesenen, liegt das Buch nun auf dem Tisch neben meinem Lesesessel. Hin und wieder greife ich danach und lese, nun Stück für Stück, nochmals alles durch – und bin immer und immer wieder begeistert.

Danke, Frau Hermann! Sie haben die richtigen Worte gefunden und damit die richtigen Knöpfe bei mir gedrückt, sodass sich endlich „Klick“ gemacht hat und viele kleine Puzzelteile an ihren Platz gerückt sind.

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