[Anke testet…] MyProtein – Impact Whey Protein Cookie & Cream

Ich hatte die Produkte von MyProtein schon eine Weile zum Testen auf meinem Plan stehen, weswegen ich die Gelegenheit wahrgenommen hatte, meine Freundin zu Bitten ihre Bestellung um ein „Impact Whey Protein“, für mich zu erweitern.

Für das Impact Whey Protein (die Sorten mit Geschmack) spricht zunächst einmal der richtig gute Preis (Stand Mai 2015: 1kg / 15,19 €) und der durchaus als moderate zu benennende Kohlenhydrat-Anteil von 6g / 100g, sowie die wahnsinnig große Auswahl an Geschmacksrichtungen.

Es ist fast ein bisschen so, dass man hier die Qual der Wahl hat, wobei für mich, fruchtige Sorten wegfallen, deren Geschmack ich, wie ich aus Erfahrung weiß, einfach zu schnell über habe und die oft zu künstlich schmecken. Aber selbst dann gibt es noch eine riesige Auswahl. Nach kurzem Überlegen haben wir (mein Mann und ich) uns für die Sorte „Cookie & Cream“ entschieden. Eigentlich schon ein Klassiker und wegen seiner vanilligen Note, bei uns immer willkommen.

Um es kurz zu machen weder Geschmack, noch Konsistenz, haben mich „umgehauen“, aber durchaus als solide und geschmackvoll überzeugt. Meiner Meinung nach herrscht Vanille deutlich als Grundgeschmack vor und ich komme nicht umhin zu sagen, dass die Sorten anderer Hersteller, wesentlich mehr an „Cookie“ und/oder „Cream“ erinnert haben, auch wegen der kleinen Keksstücke, die z.T. im den Pulvern zu finden sind.

Vom Hersteller empfohlen werden auf 150-250 ml Wasser oder Milch 25 g Proteinpulver verwendet. Ich habe jedoch meine übliche Mischung von 30 g Protein und 250 ml Milch beibehalten. Dabei konnte mich die Löslichkeit des Pulvers überzeugen, sowohl im Barmixer, als auch im Shaker.

Wenn auch etwas dünner von der Konsistenz her, so ist der Geschmack auf der Zunge war durchaus cremig und der Shake geschmeidig zu trinken.

Ich mag meine Protein-Shakes eigentlich süß; obwohl sich mittlerweile hier eine Trendwende erkennbar macht. Deshalb hat mir zunächst auch die relative Süße des Pulvers nichts ausgemacht. Mein Mann war es, der meinte dass die Süße des Pulvers irgendwie seltsam streng durchschmeckt und im Nachgeschmack unangenehm sei. Vor allem im direkten Vergleich, wenn auch nicht beim Einzeltest, kam ich nicht umhin ihm zuzustimmen; insbesondere nach meinem Erlebnis mit dem Flavoring System vom MyProtein, mit ihrem neutral Eißweißpulver und den Aromen, dass ich mich hatte entschlossen auszuprobieren.

Als Test hatte ich die Sorte „Rhabarbar & Vanillesoße“ genutzt und mich nach dem Genuss mit stundenlangen Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen und Durchfall herumgeschlagen dürfen. In diesem Zusammenhang musste ich auch feststellen, dass mir nun die durchschmeckende Süße in „Cookie & Cream“ ebenfalls negativ auffällt, wohlgemerkt immer nach den genauen Empfehlungen der Dosieranleitung zubereitet.

Das mag ein alleiniges Problem von Magen-empfindlichen Menschen sein, sollte aber dennoch erwähnt werden.

Andere Ergebnisse mit einer wesentlich niedrigeren Dosierung, etwa beim Backen als ein Teil des Protein, der in meine Protein-Quark-Muffins kommt, zeigte sich das „Cookie & Cream“ als leckerer und bekömmlicher Anteil. Auch sehr schwach dosiert eingesetzt, etwa 1 Tropfen „Weiße Schokolade“-Liquid Aroma auf 100 ml Milch, 200 ml Kaffee und 15 g Impact Whey Protein neutral, waren in Ordnung.

Sollte ich es, nach diesem üblen Erlebnis, noch einmal über mich bringen das „Rhabarbar & Vanillesoße“-Aroma auszuprobieren, dann jedoch in einer sehr vorsichtigen Mischung.

Da ich ein echtes Problem damit habe die üblichen (über-)großen kg-Dosen, in denen Protein in der Regel verkauft wird, unterzubringen, war ich sehr angetan davon, dass MyProtein sein Protein in Ziplock-Beuteln anbietet. Die Dosen kann man übrigens leer dazu kaufen und zum Wiederbefüllen nutzen. Eine tolle Sachen, wie ich finde.

Doch schon bei der ersten Lieferung zeigten sich auch hier Probleme, denn egal was ich auch versucht habe, der Ziplock-Mechanismus ließ sich, auch nach viel Gefummel, einfach nicht gescheit wiederverschließen. Die Notlösung: eine Wäscheklammer – bis ich eine entsprechende Aufbewahrungsdose in die Hand bekomme.

Der gute Preis und eine große Geschmacksauswahl sprechen eindeutig für MyProtein. Der Geschmack ist zwar solide, aber überzeugt nicht unbedingt und die Süße kann, je nach persönlichem Empfinden, negativ durchschmecken und hat bei mir sogar zu Übelkeit geführt (was jedoch auch auf meinen sehr empfindlichen Schlauchmagen und meine hohe Empfindlichkeit was Süße betrifft, zurückzuführen sein kann).