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Leanne Ely – Simply Paleo

Ankes Bewertung

Um mit den Folgen ihrer Autoimmunerkrankung (Hashimoto-Thyreoiditis, eine Schilddrüsenerkrankung) besser fertig zu werden, hat die Autorin Leanne Ely ihre Ernährung auf Paleo (Steinzeitdiät) umgestellt. Sie sieht Paleo als ihr lifestyle, nicht nur als Ernährungsform, und geht mit dem Empfehlungen insofern eher locker um, als dass sie für sich eine, auf sie zugeschnittene Variante geschaffen hat, die das Beste aus Paleo und Primal enthält. Die Autorin nennt das: „Part-time Paleo“, also „Teilzeit-Paleo“, in der deutschen Übersetzung „Simply Paleo“.

In einer Einführung von „Simply Paleo“ geht die Autorin ausführlich darauf ein, welche Lebensmittel und warum sie diese für ihr „Simply Paleo“ ausgewählt hat. Dabei verzichtet sie fast komplett auf bio-chemische Details und vermittelt so ihr Wissen und ihre Einstellung in einem gut verständlichen und durchweg unterhaltsamen Stil.

Die hier aufgeführten Informationen mögen für den, der sich schon eine Weile mit Paleo beschäftigt nicht neu sein, aber womöglich mag auch er den ein oder anderen interessanten und neuen Tipp finden. Auf jeden Fall bietet es so, wie ich finde, viele wissenswerte Informationen für einen Einstieg und ist somit für Paleo-Ein- und Umsteiger wirklich empfehlenswert.

Sehr interessant und wirklich ausgefeilt beschrieben, ist der Teil, in dem sich die Autorin über Küchenorganisation und Bevorratung (der Speisekammer und von TK-Mahlzeiten für die schnelle Küche) auslässt.

Der Hauptteil, die Rezepte, sind als 4-wöchiger Tages-Menüplan aufgeführt und ist das, was das Kochbuch so besonders und empfehlenswert macht, finde ich. Wer Orientierung benötigt und gerne auf fertige Pläne zurückgreift, dem sei Leanne Elys Kochbuch wirklich ans Herz gelegt.

Besondere Freude hat die Autorin mir mit dem Kapitel „Zauberei mit dem Schongarer“ gemacht. Bisher habe ich noch kein Slowcooker-Rezept aus dem Kochbuch nachgekocht, aber der „Kokos-Hähnchen-Eintopf“ (Seite 184) ist als nächstes dran. Die „Cremige Süsskartoffelsuppe“ (Seite 94) dagegen, kein Schongarerrezept, aber höchst köstlich, haben wir nicht nur einmal, sondern bereits mehrfach nachgekocht.

Es wird im Buch übrigens auf Fotos verzichtet; was gar nicht so schlecht ist, weil es den Leser viel mehr zum Selbermachen anregt, statt einfach „nur“ „Fresspornos“ zu blättern. Irgendwie wird einem, mit dieser puristischen Darstellung, die praktische und alltägliche Seite von Paleo nähergebracht, finde ich. Klingt irgendwie verdreht? Mh, probiert es aus und schmökert euch einfach mal durch.

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