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Weihnachtsplätzchen-Teller 2017

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Ich gestehe, dass ich ein „all-year-round-cookie“-Esser bin; was grundsätzlich und kalorientechnisch zwar nicht so toll ist, aber die Finger aus dem Cookie-Glas lassen kann ich eben auch nicht; und bedeutet, dass, für mich, die Weihnachtsbäckerei eigentlich keine Rolle spielt.

Übersetzt heißt das: Ich backe Cookies, wenn ich Cookies essen will, die Jahreszeit ist mir dabei ziemlich schnuppe. So kommt bei mir auch schon mal im Sommer Spekulatiusgewürz zum Einsatz. Aber dann sind es eben sommerliche „Chai“- und keine weihnachtlichen „Spekulatius“-Cookies.

Aber nun habe ich es doch noch getan. Heute habe ich dem „Backwahn“ nachgegeben und für kommende Vor- und Nach-Weihnachtswoche eine Ladung weihnachtlicher Cookies gebacken. Ob meine Vorräte für die nächsten 14 Tage reichen werden, wage ich zu bezweifeln. Aber auch hier nehme ich es eher pragmatisch, solange welche da sind, sind welche da. Was weg ist, ist weg, ob die Feiertage vorüber sind oder noch ins Haus stehen.

In diesem Sinne, hoch die Plätzchen!

Weihnachtsplätzchen-Teller 2017 – Die Rezepte

Lebkuchen (Eigenkreation, in Zusammenspiel mit der Dr. Almond Lebkuchen-Backmischung)

Dazu benötigt ihr 1 Backmischung (200g, Dr. Almond Lebkuchen), sowie 8 Eier (M) und 100g geschmolzene Butter. Optional habe ich noch 50 g gehackte Walnüsse, 50 g Goijbeeren und 50 g gehackte Cranberries in den Teig geben. Die Lebkuchen habe ich, im vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad Umlauft, 13 min gebacken.

Anmerkung: Ich bin nicht so der Fertig-Backmischungen-Typ, da es mir keine Mühe macht, mir die Zutaten nach Bedarf zusammen zu wiegen. Aber ich bin neugierig. Deswegen habe ich diese Backmischung, zusammen mit einer weiteren Dr. Almond-Auswahl, zum Ausprobieren gekauft. Ich finde, diese Backmischung okay; der Teig war gut zu verarbeiten und das Backergebnis absolut zufriedenstellend. Die Konsistens der Cookies nach dem Backen ist gut, wobei hier viel die optionalen Zugaben ausmachen, finde ich, und der Geschmack nicht zu süß, angenehm, dezent. Aber in Punkto „Lebkuchen“ haben sie mich etwas enttäuscht, denn ich habe hier ein intensiveres „Lebkuchen“-Erlebnis erwartet.

Quark-Kokos (nach einem Rezept von Beate Strecker, aus dem Buch „Low-Carb-Weihnachtsbäckerei“)

Für das Rezept benötigt man 2 steif geschlagene Eiweiß (von L Eier), 90 g Süße (nach Wahl), Vanille, Salz, 4 Tropfen Bittermandelaroma, 40 – 100 g Quark (siehe Anmerkung!), 150 g Kokosraspeln. Die Zutaten habe ich zu einem Teig verarbeitet, Kugeln geformt, plattgedrückt auf ein Backblech gesetzt und im vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad Umluft, 12 min gebacken.

Anmerkung: Als Süße habe ich 50 g Erythirt gewählt und dazu einen Mini-Scoop „Vanille“ Flavour gegeben. Das Rezept sah im Original lediglich 40 g Quark vor. Am Ende hat es bei mir 100g benötigt, um einen verarbeitbaren Teig zu ergeben; was daran liegen kann, dass ich teilentölte Kokosflocken, aus dem l-carb shop genutzt habe.

Haferflocken-Protein (nach einem Rezept von Sunnys Secret)

Für diese wirklich köstlichen Cookies benötigt man 70 g Noats-Porridge-Haferflocken („MohnVanille“ oder Instant-Haferflocken), 40 g Whey (Vanille), 30 g gem. Mandeln, 50 g (Mager-)Quark, 1 Ei (L), 70 g Süße nach Wahl + 1 Mini-Scoop „Vanille“ Flavour, 1 teel. Backpulver + 1 teel. Xanthan, Salz, Zitronenschale. Optional habe ich in den Teig gegeben: 50 g gehackte Walnüsse, 4 Datteln (oder 30 g Cranbeeries), Rumaroma. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, Kugeln formen, plattgedrückt auf ein Backblech gesetzt und im vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad Umluft, 12 min backen.

Anmerkung: Dieses Rezept ergibt wirklich köstliche Cookies, die bestimmt nicht lange vorrätig bleiben. Und das ist auch gut so. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie doch recht zügig trocken werden. Aber woher solls auch kommen? Kaum Fett, hauptsächlich Haferflocken, Quark und Protein. Dafür sind diese Cookies wirklich schnell gemacht, also lieber weniger, dafür öfter mal backen. Es lohnt sich!

Chili-Erdnuss (Eigenkreation, nach einem Nussmus-Grund-Rezept)

Für dieses Rezept habe ich mein all time favourite Nussmuss-Cookie-Rezept ausgewählt: 200 g Nussmus (in diesem Fall Chili-Erdnussmus), 100g gem. Mandeln, 50 g Mandelmehl, 80 g Süße + 1 Mini Scoop „Choco Fudge“ Flavour, 2 Eier (L), Vanille, Salz, 1 teel. Backpulver + 1 teel. Xanthan. Optional habe ich dem noch 50 g gehackte Mandeln dazugegeben. Die Zutaten habe ich zu einem Teig verarbeitet, Kugeln geformt, plattgedrückt auf ein Backblech gesetzt und im vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad Umluft, 12 min gebacken.

Anmerkung: Aus der „Keto Box“ habe ich ein großes Glas mit Chili-Erdnussmus. Das ist zwar hervorragendes Erdnussmus und perfekt für Erdnuss-Currys, aber die essen wir nun mal nicht jeden Tag. Und damit steht mir das Glas permanent im Weg rum. Also habe ich beschlossen es mal mit Chili-Erdnussmus-Cookies zu probieren. Das Ergebnis, eine leichte Chili-Schärfe in köstlichen Erdnuss-Cookies.

Mandel-Nussecken (nach einem Rezept von Body IP)

Für den Teigboden benötigt man 50 g Mandelmehl, 50 g gem. Mandeln, 50 g Butter, 1 Ei (L), 20 g Süße nach Wahl + 1 Mini-Scoop „Nuss Nougat“ Flavour und 1/2 teel. Backpulver + 1/2 teel. Xanthan. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, zwischen zwei Backpapieren zu einem kleinen Teig-Rechteck ausrollen und auf einem Backblech auslegen. 50 g gehackte Mandeln, 50 g gehackte Walnüsse, zusammen mit 40 g Sukrin Gold, 20 g geschmolzener Butter und 20 g geschmolzener Kakaobutter, und Gewürzen nach Wahl: zb. Zimt und Vanille gründlich vermengen und auf den Teigboden verteilen und umsichtig fest drücken. Je nach Teigbodendicke, ca. 10 – 20 min im vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad Umluft backen. Noch warm in die typischen Nussecken-Dreiecke schneiden, dann aber erst auskühlen und etwas aushärten lassen, bevor man sie vom Backpapier nimmt.

Anmerkung: Da ich noch die 2 Eigelb von den Quark-Kokos-Cookies übrig hatte, ich diese anstelle des 1 Eies für diese Rezept genutzt habe, sind wir noch zu Nussecken gekommen. Ich hatte das Rezept schon vor einer Weile notiert, es aber bisher noch nicht ausprobiert. Wirklich bedauerlich, denn diese Nussecken sind wirklich klasse und sollten definitiv auf keinem lc-Weihnachtsplätzechen-Teller fehlen. Aber auch über’s Jahr schmecken die bestimmt hervorragend. 😉

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